Elektromobilität ist neben autarkem Fahren eines der großen Themen im Bereich Mobilität. Nahezu jeder große Autohersteller hat bereits Elektroautos im Angebot oder plant dies zumindest für die Zukunft. Es überrascht daher nicht, dass entsprechende Lösungen auch für den Transportbereich erarbeitet werden. In Kalifornien werden bereits seit 2014 elektronische Schulbusse eingesetzt. Diese waren bisher allerdings recht klein. Nun kommt ein elektrisch betriebener Bus in normaler Größe zum Einsatz. Bereitgestellt werden die Busse vom Typ eLion von der Firma Lion Bus aus Québec in Kanada.


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Mit dem Elektrobus zur Schule

Der eLion wurde vergangenen Mittwoch in Paolo Alto in Kalifornien präsentiert. Anwesend waren so wohl Offizielle aus Québec als auch aus Kalifornien. Der Bus wurde mit Hilfe einer Kooperation zwischen den beiden Regionen entwickelt.


Bei dem eLion handelt es sich um den einzigen elektronischen Schulbus vom Typ C, der in Nordamerika hergestellt wird. Optisch sieht der eLion aus wie jeder andere amerikanische Schulbus: Groß und gelb, wenngleich das typische Design etwas modernisiert wurde. Unter der Haube des eLion findet sich aber keine schwere Dieselmaschine mehr, sondern ein elektrischer Motor vom Typ TM4, sowie drei bis vier Batterie-Packs. Mit drei Batterie-Packs kommt der Bus etwa 80 km weit, vier reichen für 121 km, und mit fünf Packs schafft der eLion 161 km mit einer Ladung. Die Ladezeit liegt dabei bei etwa Stunden für drei , 5 1/4 Stunden für vier und knapp 6 1/2 Stunden für fünf Packs. Lion Bus möchte noch in diesem Jahr eine Schnelllademöglichkeit zur Verfügung stellen, mit der es dann noch höchsten 2 1/2 Stunden dauern soll, den Bus zu laden.

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Lion Bus plant eine Fabrik in Kalifornien

Laut Lion Bus kann der eLion leistungstechnisch mit einem normalen Schulbus verglichen werden – inklusive der Fähigkeit, Steigungen von bis zu 20 Prozent zu bewältigen. Das finanzielle Ersparnis beträgt pro Jahr und Bus 13.000 US-Dollar für Treibstoff und 3.000 US-Dollar für die Wartung. Ganz zu schweigen natürlich von dem Umstand, dass der Bus keine Emissionen verursacht, wenn er mit grünem Strom geladen wird. Dies schont nicht nur die Umwelt, sondern auch die Gesundheit der Schulkinder.

Das Event in Palo Alto war keine Weltpremiere, da Lion den eLion-Bus bereits seit einem Jahr kommerziell anbietet und seitdem bereits 50 der Busse an Schulbezirke ausgeliefert hat. Bei dem Event wurde jedoch auch der Plan vorgestellt, eine Fabrik zur Fertigung der Busse in Kalifornien zu eröffnen. Der Bundesstaat Kalifornien möchte bei der Wahl des richtigen Ortes für die Fabrik behilflich sein. Neben dem eLion soll dort auch ein elektrischer Minibus und mehrere elektrische LKW-Modelle hergestellt werden.

via AutoBlog

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