Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) möchte sich verstärkt für die Einführung einer Kaufprämie für Elektroautos einsetzen. Bislang sind die umweltfreundlicheren Stromer einfach noch zu teuer, so dass ein Großteil der Interessierten dann doch wieder zu einem Verbrenner greift. In Zukunft könnte die Bundesregierung den Kauf eines E-Flitzers mit bis zu 5.000 Euro fördern.


Kaufzuschuss und Steuervergünstigungen

Nach dem großen Abgas-Skandal möchten die Wolfsburger künftig vermehrt auch in die Entwicklungen der Elektroautos investieren. Das begrüßt Frau Hendricks sehr. In Deutschland gibt es bereits einige Anbieter, die Elektroautos bauen und auch verkaufen. Der recht hohe Preis schreckt jedoch eine Vielzahl der potentiellen Käufer ab. Möchte Deutschland allerdings das Ziel erreichen, dass im Jahr 2020 bereits eine Million zugelassene Elektroautos auf den Straßen fahren, muss sich etwas ändern. E-Autos müssen günstiger werden. Der Endpreis sorgt letztlich dafür, dass die Marktentwicklungen bisher hinter den Erwartungen liegen. Die Umweltministerin betont, dass eine Kaufprämie unabdingbar sei, die steuerlichen Anreize sind nicht Hebel genug. E-Autos sollen in Zukunft ein eigenes Nummernschild erhalten und somit auf dem ersten Blick erkannt werden. Das ist zur Nutzung der Vorteile ein entscheidender Punkt. So sollen E-Auto-Nutzer in Zukunft auch auf Busspuren parken können und sparen zudem deutschlandweit Parkgebühren.


Die Ministerin fordert neben der Kaufprämie für Elektroautos auch eine stärkere steuerliche Förderung dieser. So entfallen für die E-Autos in den ersten Jahren nach dem Kauf die Zahlungen der Kfz-Steuer.Weitere Überlegungen finden noch statt, konkretes gibt es bisweilen jedoch noch nicht.

In den nächsten Jahren wird und muss einiges passieren, so dass Elektroautos an Lukrativität zunehmen. So gilt es zuletzt auch an der Batterie-Technologie weiter zu arbeiten um die Reichweite zu erhöhen. Zudem muss das Ladesäulen-Netz ausgebaut werden.

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