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Medienberichten zufolge zwingt Google neue Nutzer hauseigener Dienste wie etwa dem E-Mail Dienst Gmail ab sofort nicht mehr dazu auch einen Account beim Sozialen Netzwerk Google Plus anzulegen. Diese Änderung könnte ein Indiz dafür sein, dass Google den Google+ Dienst alsbald schließen könnte. Denkbar ist aber auch, dass der Wegfall des Zwangs ein Google Plus Konto anlegen zu müssen um Gmail oder Google Drive beispielsweise nutzen zu können, die Nutzerzahl ankurbelt.


Macht Google Google+ dicht?

Seit dem Start der Facebook-Alternative Google+ versucht der Suchmaschinen-Riese nahezu alles um das Social Network schneller wachsen zu lasen. Die Teilnahmefreudigkeit ist jedoch seitens der Nutzerzahlen eher ernüchternd. Facebook beherrscht nach wie vor den Markt. Ein Großteil ist nur bei Google Plus vertreten, weil er dazu gezwungen wurde. Zudem wird Google Plus auch von vielen Website-Betreibern genutzt, da man sich dadurch einen Vorteil im Hinblick auf bessere Rankings und ein „mehr lieb haben“ seitens Google verspricht.

Mit dem Klick auf „Nein Danke“ können neue Gmail Nutzer nun auf die Einrichtung eines Google Plus Kontos verzichten. Um Google Plus stets attraktiver zu gestalten änderte Google vor einiger Zeit auch bei dem hauseigenen Youtube-Dienst den Kommentarbereich ab und setzte auch hier vollends auf Google Plus. Die Änderungen und die Klarnamenpflicht, sorgten für rege Diskussionen. Nutzer beschwerten sich bei Google über den Zwang der Google Plus-Nutzung. Mit der aktuellen Neuerung lenkt Google nach der Nutzer-Kritik jedoch ein und gelobt Besserung.


Vic Gundotra galt zum Start und auch im Rahmen der Entwicklungen von Google Plus als Schlüsselfigur. Ende April gab die treibende Kraft hinter Googles sozialem Netzwerk bekannt, das Unternehmen zu verlassen. Seit diesem Zeitpunkt begannen die Spekulationen darüber, dass Google den Google Plus Dienst heimlich einstampfen könnte.

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