Die Erfahrung hat wahrscheinlich jeder in seiner Kindheit schon einmal gemacht: Roher Keksteig schmeckt extrem lecker! Allerdings gibt es auch ein kleines Problem: Wer zu viel davon isst, bekommt schnell Bauchschmerzen. Die Gründer des Startups Spooning Cookie Dough wollen dieses Dilemma nun allerdings gelöst haben, indem sie einen rohen Teig zum Naschen entwickelten, der komplett ohne Eier und Backpulver auskommt. Er kann daher problemlos auch in großen Mengen verzehrt werden. Ursprünglich setzten Diana Hildenbrand und Constantin Feistkorn diese Idee in einem Restaurant in Berlin um. Inzwischen gibt es den leckeren Teig aber auch als Fertigprodukt für zuhause. In der Höhle der Löwen werben die Gründer von Spooning Cookie Dough nun um ein Investment, damit der Vertrieb weiter ausgebaut werden kann.


Bild: MG RTL D / Frank W. Hempel

In den USA war ein ähnliches Startup bereits erfolgreich

Einigen Zuschauern dürfte die Situation allerdings schon bekannt vorkommen. Denn in der amerikanischen Variante der Höhle der Löwen namens „Shark Tank“ pitchte vor einiger Zeit das Startup „The Cookie Dough Café“, das ebenfalls auf rohen Keksteig zum sofortigen Verzehr setzte. Ein schlechtes Zeichen muss das nicht sein. Das US-Keksteig-Startup hat es inzwischen geschafft, bei so gut wie allen großen Einzelhändlern des Landes vertreten zu sein. Auch den potentiellen Investoren in der Höhle der Löwen dürfte ein Investment leichter fallen, wenn sie wissen, dass eine ähnliche Idee in den Vereinigten Staaten bereits einmal funktioniert hat. Gleichzeitig werden die beiden deutschen Gründer von Spooning Cookie Dough aber auch darlegen müssen, in welchen Punkten sie sich von der Konkurrenz unterscheiden.

Der Firmenwert von Spooning Cookie Dough liegt über der Millionengrenze

Denn das gewünschte Investment basiert auf einem durchaus hohen Firmenwert. So bitten die beiden Unternehmer um 210.000 Euro und bieten im Gegenzug 18 Prozent der Firmenanteile an. Wer jetzt den Taschenrechner zückt, wird schnell herausbekommen, dass das gesamte Unternehmen damit immerhin 1.166.667 Euro wert wäre. Es wird spannend sein, zu beobachten, ob diese Zahl tatsächlich durch entsprechende Umsätze untermauert werden kann. Andernfalls kommt es auch regelmäßig vor, dass Gründer in der Höhle der Löwen zwar ein Angebot erhalten – der Firmenwert dabei aber ordentlich nach unten korrigiert wird. Lange Zeit lief der Vertrieb bei Spooning Cookie Dough ausschließlich über die Webseite des Unternehmens. Zuletzt erfolgte aber auch der Verkaufsstart bei Amazon.

Food-Startups sind in der Höhle der Löwen oft erfolgreich

Die beiden Gründer Diana Hildenbrand und Constantin Feistkorn wünschen sich einen Investor, der bereits Erfahrung in der Food-Branche gesammelt hat. In der Höhle der Löwen ist dies vor allem Frank Thelen. Allerdings investierte dieser im letzten Jahr auch in das Startup „Luicella’s Ice Cream“, das ein ähnliches Konzept wie Spooning Cookie Dough verfolgt. Es bleibt daher abzuwarten, ob der Bonner Skateboard-Fan tatsächlich ein Angebot abgeben wird. In der Vergangenheit haben allerdings auch Judith Williams und Carsten Maschmeyer bereits in Food-Startups investiert. Lediglich Ralf Dümmel, der sonst für fast jeden Deal zu haben ist, winkt bei Lebensmitteln in der Regel recht schnell ab. Dennoch ist nicht ausgeschlossen, dass es in der Höhle der Löwen sogar zu einem Wettbieten um Spooning Cookie Dough kommt.


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