Wie angekündigt hat das US-Unternehmen Kickstarter kürzlich seine deutsche Plattform eröffnet. Somit können Kreative, Erfinder und Startup-Gründer ihre Projekte auf Kickstarter nun auch in deutscher Sprache vorstellen. Bisher mussten sie auf die US-Plattform des Projekts zurückgreifen.


Kickstarter

Seit heute auf deutsch

Seit dem heutigen Dienstag ist die deutsche Kickstarter-Plattform online. Das bietet nicht nur den Vorteil, die Projekte in deutscher Sprache vorstellen, sondern auch die erhaltene finanzielle Unterstützung über ein deutsches Bankkonto in Euro einsammeln zu können. Für Geldbeträge bis zu 250 Euro bestehe hierzulande die Möglichkeit, sie über das Lastschriftverfahren einzahlen zu können, so das Unternehmen in einer Mitteilung. Wenn die Unterstützer aus den USA kommen, rechnet Kickstarter die Beträge automatisch in Euro um.


Unter den ersten Projekten, die auf der Plattform vorgestellt werden und nach Unterstützern suchen, ist unter anderem eine Alternative zum Wasserkocher, bei der in jedem beliebigen Gefäß genau die benötigte Menge Wasser erhitzt werden kann (Miito), ein Film über die wahren Begebenheiten hinter den Zettelbotschaften auf den Straßen Berlins, ein neues Online-Rollenspiel, das in München produziert wird, sowie ein per Smartphone steuerbares Haustürschloss (Noki).

Seit der Gründung von Kickstarter haben nach Angaben des Unternehmens 8,5 Millionen Menschen mehr als 1,5 Milliarden Euro in verschiedene Projekte gesteckt. Dabei wurden über 84.000 Ideen verwirklicht. In Deutschland tritt Kickstarter gegen die Plattform Indiegogo an, die hierzulande bereits eine Plattform unterhält.

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