Als Kind in den Favelas von Rio de Janeiro Fussball spielen zählt nicht unbedingt zu den sichersten Dingen, die es gibt. Laurence Kemball-Cook, Gründer und CEO des Unternehmens Pavegen, ist nun dagegen angegangen. In Kooperation mit Shell hat er ein Fussballfeld bauen lassen, welches durch die kinetische Energie der spielenden Kinder den Platz erleuchtet, um den Kindern auch nachts ein sichereres Umfeld bieten zu können


Von den olympischen Spielen in die Favelas

Erfahrungen hat das Unternehmen bereits durch den Paris Marathon oder die olympischen Spiele in London, wo die Sportler für die Erleuchtung der Strecke sorgten, gesammelt. Möglich wird dies durch eine Schicht von Platten die kinetische Energie der Spieler sammeln, während diese sich darauf bewegen. Zusätzlich befinden sich um das Feld noch Solarzellen, zusammen sind diese beiden Technologien in der Lage, die Energie der Spieler für bis zu 10 Stunden zu speichern und damit das Flutlicht des Platzes zu gewährleisten. Die Platten sammeln dazu noch Daten in Echtzeit, um diese einer Analyse zugänglich machen zu können.

Kinder helfen sich selbst

Auch die Kinder wurden beim Bau mit einbezogen. Diese konnten somit direkt mithelfen, um ihre Nachbarschaft zu verbessern und dabei bei einem wissenschaftlichen Experiment mitwirken. Gibt man den Kindern jetzt noch einen Soccket Ball, also einen Fussball, der ebenso in der Lage ist, kinetische Energie zu sammeln, um damit z.B. LEDs zu betreiben oder Handys aufzuladen, könnte man die Energie des Fussballs vollständig nutzen.


Quelle: treehugger.com

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