Kingii ist ein ausgeklügeltes Wearable, welches per Hebelzug ein Kissen aufbläst, das wiederum für Auftrieb im Wasser sorgt und vor dem Ertrinken rettet. Immer wieder kommt es zu Schreckensnachrichten, dass Wassersportler durch Überschätzung ertrunken sind. Ob Anfänger oder Fortgeschrittene, das Wasser ist und bleibt unberechenbar. Dennoch verzichten Menschen immer wieder auf das Tragen von Schwimmwesten. Vielleicht sogar nur aus ästhetischen Gründen? Kingii ist smarter als eine Weste, kann bequem am Handgelenk getragen werden und ist dennoch als Helferlein sofort zur Stelle, wenn es einmal brenzlig wird.


Kingii rettet Leben per Hebelzug

Tom Agaplades, der Erfinder von Kingii hat einen Freund im Wasser verloren. Dieses schmerzhafte Ereignis veranlasste ihn Kingii zu entwerfen und die Idee auch für die Masse umzusetzen. Um Geld für die Umsetzung und Produktion zu sammeln, startete Agaplades ein Crowdfunding auf Indiegogo. Schon jetzt konnte das Projekt das Ziel zu 777 Prozent erreichen, was für ein großes Interesse und entsprechendes Potential spricht.


Kingii ist nicht so klobig wie eine Schwimmweste. Die Bedienung ist kinderleicht. Schließlich befindet sich an dem Lebensretter ein Hebel, der Unterwasser gezogen werden kann. Der Hebel aktiviert eine CO2-Patrone, die wiederum das im Gadget befindliche Luftkissen binnen weniger Sekunden mit Luft füllt und somit einen Auftrieb erzeugt. Der CO2-Zylinder befindet sich unter dem Hebel, nach einmaligem Gebrauch muss dieser wieder ersetzt werden. Das Kissen selbst lässt sich wieder schnell zusammenrollen und in der kleinen Tasche verstecken. Auch der Wechsel der CO2-Patrone ist einfach. Am Wearable selbst ist auch noch ein Kompass vorhanden. Dieser kann im Ernstfall dabei helfen die richtige Richtung zum Land hin zu finden. Beim Auslösen des Kissens wird auch eine kleine Pfeife frei, die dafür genutzt werden kann im Wasser auf sich aufmerksam zu machen.

Kingii im Video

Restube ist bereits ein Verkaufsschlager

Während sich Kingii noch in der Finanzierungsphase befindet, konnten die Macher der Restube-Rettungsboje im ersten Jahr nach dem Start schon horrende Umsätze erzielen. In diesem Jahr erhielt Restube auch den Deutschen Gründerpreis. Das Sicherheitssystem funktioniert ähnlich wie Kingii, wird jedoch nicht am Handgelenk befestigt, sondern in der Form eines Gurts.

Restube im Video

Bei beiden Helferlein handelt es sich um innovative und ziemlich sinnvolle Helfer, die mehr Sicherheit im Wasser versprechen. Die Geräte sind so einfach zu bedienen, dass auch Kinder problemlos damit ausgestattet und geschützt werden können.

Preise

Das Kingii-Armband soll mit 70 Euro zu Buche schlagen, während die CO2-Patronen im 2er Pack 5 Euro und im 5er Pack 13 Euro kosten sollen. Den Restube gibt es ab 59,95 Euro in der Basic-Version. Zwei Ersatzpatronen kosten 8,99 Euro.

Teile den Artikel oder unterstütze uns mit einer Spende.
PayPal SpendeAmazon Spendenshopping

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.