Neben den offensichtlichen Gefahren durch die weltweiten Klimaveränderungen entsteht noch eine ganz direkte Gefahr für die Wirtschaft. Eine vom US-Kongress beauftragte Studie beziffert die Kosten allein für die Vereinigten Staaten auf hunderte Milliarden Dollar. In einem Land, das von einem bekennenden Verleugner des anthropogenen Klimawandels regiert wird, entbehrt dieses Ergebnis nicht einer gewissen Ironie.


Erderwärmung
Foto: Global Warming. The Earth became the newest Waterworld., Andrea Della Adriano, Flickr, CC BY-SA 2.0

Schaden für Wirtschaft, Umwelt und Gesundheit

Die der Wirtschaft drohenden Schäden werden sich bereits in relativ unmittelbarer Zukunft entfalten. „Bis zur Mitte des Jahrhunderts könnten die jährlichen Verluste in den Vereinigten Staaten durch den Klimawandel hunderte Milliarden Dollar betragen„, heißt es in der am Freitag veröffentlichten Studie vom National Climate Assessment (NCA). In dem Bericht fordert der NCA drastische Maßnahmen, um die CO2-Emissionen zu verringern.

Steigende Temperaturen, Dürren, Brände und andere extreme Wetterbedingungen werden vor allem die Landwirtschaft beeinträchtigen, so warnen die Forscher. Auch der Tourismus und die Fischerei werden von den zunehmenden Veränderungen beeinflusst werden. Auch die gesundheitlichen Gefahren durch den Klimawandel und ihre finanziellen seien nicht zu unterschätzen.


Donald Trump glaubt nicht an von Menschen gemachten Klimawandel

Die Forscher gestehen der amerikanischen Gesellschaft zu, dass die Anstrengungen im Kamp gegen den Klimawandel in den vergangenen fünf Jahren zugenommen hätten, aber warnen gleichzeitig, dass erheblich mehr getan werden müsste, um die drohenden Schäden von der Wirtschaft, der Umwelt und der Gesundheit des Volkes abzuwenden.

Die Auswirkungen des Klimawandels sind in den USA bereits heute spürbar. In den vergangenen Monaten kämpfte das Land mit extremen Hurrikans und Waldbränden. Forscher sehen einen direkten Zusammenhang mit dem Klimawandel und warnen, dass derartige Katastrophen in Zukunft zunehmen werden.

US-Präsident Donald Trump nimmt derartige Warnungen regelmäßig nicht ernst und verspottet Wissenschaftler, die Gefahren durch den Klimawandel sehen, regelmäßig. Vor einiger Zeit sagte Trump in einem Interview zwar, dass er den Klimawandel an sich nicht verleugne, er betonte aber gleichzeitig, dass er nicht daran glaube, dass dieser durch Menschen verursacht wird. Es sei an dieser Stelle angemerkt, wie gefährlich es sein kann, aus wissenschaftlichen Fragen eine Frage des Glaubens zu machen. In seinen sehr regelmäßigen Tweets wird Donald Trump nicht müde, seine Zweifel am Klimawandel zu äußern.

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3 Kommentare

  1. Joachim Griener

    25. November 2018 at 13:37

    Was wenn ja ? Vielleicht ist es aber ein ’natürlicher Vorgang (zb.polsprung) aber es hat jemand intresse daran es uns als hausgemachtes Problem zu verkaufen um der Welt die angebliche Freiheit weiter einzuschränken um sich und diesem system weiter die Macht und das Geld zu garantieren .
    Oder es ist ein naturschauspiel das keiner von uns überlebt ( was wir so oder so nicht tun ) wenn die Erde seinen Ballast von sich sprengt und zur Sonne wird ( ob das die andere duldet ? ) in der Schule werden Dinge gelehrt von denen heute ‚alle‘ wissen das es so nicht stimmt – also wem soll man glauben schenken …

  2. Alexander Trisko

    25. November 2018 at 17:48

    Zumindest sollte man denen keinen Glauben schenken, die glauben, dass aus Planeten Sterne werden.

  3. Ivor-Oszkar Abraham

    28. November 2018 at 18:41

    „Von Menschen gemachten Klimawandel“ warum sind hier keine Studien verlinkt???

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