Weltweit zieht es immer mehr Menschen in die Städte. In vielen Ländern ist das Bevölkerungswachstum insgesamt zudem ungebrochen. Weil der Platz innerhalb der Millionenmetropolen aber immer weniger wird, müssen langfristig neue Wohnkonzepte entwickelt werden. Die chinesische Designerin Yuhan Zang hat dabei im Auftrag des Autobauers Volvo nun ein Konzept präsentiert. Dieses kombiniert zwei aus der Vergangenheit bekannte Modelle und präsentiert eine Art futuristische Mischung aus Wohnwagen und Wolkenkratzer. Dabei handelt es sich um ein autonomes Magnetschwebeauto, das direkt vor einer Wohnung in einem Hochhaus geparkt werden kann. Die Innenausstattung des Wagens kann aber auch selbst als Wohnfläche genutzt werden.


Bild: Yuhan Zang
Bild: Yuhan Zang

Das Auto ist ein Cabrio und dient als Wohn- und Schlafgelegenheit

Die Aufgabe für die Designerin bestand dabei in einem Blick in die Zukunft. Das entworfene Konzept soll verdeutlichen, wie ein durchschnittlicher Einwohner der chinesischen Stadt Shanghai im Jahr 2050 leben könnte. Das dafür entworfene Auto besitzt dabei bis zu vier Sitze und kann durch ausklappbare Tische auch zu einem Ess- oder Wohnzimmer werden. Der Innenraum lässt sich aber auch als Schlafgelegenheit nutzen. Das Dach ist zudem aus Glas und bietet auch in luftiger Höhe einen Panoramablick. Bei gutem Wetter kann aus dem Auto aber auch ein Cabrio mit offenem Verdeck werden – was sich dann wiederum auch als Balkoneinrichtung in einem Hochhaus nutzen lassen würde.

Eine Vision der vertikalen Urbanität der Zukunft

Natürlich ist bisher noch völlig unklar, wie Menschen im Jahr 2050 tatsächlich leben. Bei dem Konzept handelt es sich lediglich um eine futuristische Vision. Diese setzt dabei konsequent ein bereits in der Vergangenheit genutztes Modell um – die sogenannte vertikale Urbanität. Dabei wachsen Städte nicht mehr in die Breite, sondern in die Höhe. In der Vergangenheit entstanden auf diese Weise beispielsweise Wolkenkratzer – möglich gemacht durch die Erfindung des Aufzugs und der Aufzugsbremse. Autonome und möglicherweise schwebende Autos könnten vor diesem Hintergrund tatsächlich Technologien sein, die bei der Gestaltung von Wohnraum zukünftig eine Rolle spielen.


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