Regelmäßig ein wenig Zeit in der Sonne zu verbringen ist nicht nur ungefährlich, sondern sogar durchaus gesund. Zu viel Sonne allerdings kann zunächst einen unangenehmen Sonnenbrand mit sich bringen, erhöht auf lange Sicht aber beispielsweise auch die Gefahr an Hautkrebs zu erkranken. An heißen Sommertagen gilt daher: Ausreichend Sonnencreme auftragen und rechtzeitig in den Schatten gehen. Das tückische dabei: Der Sonnenbrand stellt sich in der Regel erst ein, wenn es schon zu spät ist. Eine Gruppe australischer Forscher hat daher nun einen kostengünstigen Papiersensor entwickelt, der bei zu viel Sonne die Farbe wechselt. Bei diesem Signal sollte der Sonnenanbeter dann entweder in den Schatten wechseln oder neuen Sonnenschutz auftragen.


Sonnenbrand
Sonnenbrand: Kelly Sue DeConnick CC BY-SA 2.0

Die genutzten Materialien müssen nicht gesondert entsorgt werden

Die Konstruktion des Sensors ist dabei denkbar simpel. Es handelt sich um Lebensmittelfarbe mit Titandioxid, die mit Hilfe eines handelsüblichen Druckers auf das Papier gebracht wird. Anschließend kann der Sensor dann beispielsweise einfach an der Badekleidung angebracht werden. Der Clou dabei: Schon beim Druck kann der eigene Hauttyp und der genutzte Sonnenblockfaktor Berücksichtigung finden. Je nachdem verändert sich dann die Dauer bis der Sensor seine Warnfarbe bekommt. Nach der Nutzung kann das Papier dann vollkommen unkompliziert entsorgt werden: Die enthaltenen Materialien sind für die Umwelt unbedenklich und können in jeden beliebigen Abfalleimer gegeben werden.

Der Papiersensor kommt ohne komplizierte Technik aus

Gadgets, die vor zu viel Sonnenstrahlung warnen, gibt es natürlich bereits seit einiger Zeit – so beispielsweise die Armbänder SunFriend und UVeBand. Dabei handelt es sich aber um teure und komplexe Elektronikprodukte. Der Kosmetikkonzern L’Oreal hingegen hat zwar ebenfalls ein Pflaster entwickelt, das rechtzeitig vor einem Sonnenbrand warnen soll. Um dabei allerdings ein Ergebnis zu erhalten, muss das Pflaster zunächst mit dem Smartphone gescannt werden. Der jetzt entwickelte Papiersensor hingegen, kommt ohne solche technischen Spielereien aus: Ein einziger Blick genügt, um festzustellen, ob man nicht besser in den Schatten gehen sollte.


Via: Treehugger

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