Aktuell befassen sich französische Software Entwickler mit einer besonderen Aufgabe. Sie entwickeln eine Software die Werbeanzeigen selbstständig gestalten kann. Nach Eingabe einiger Rahmendaten wie Zielgruppe, zu erreichende Ziele, Produktkategorie und einer kurzen Produktbeschreibung, soll das Programm selbstständig Anzeigenkampagnen erstellen können. In Kooperation mit den in Japan entwickelten Werbeplakaten der Zukunft wäre dies eine Möglichkeit, preiswerte Massenwerbung zu erstellen. Eigentlich kaum vorstellbar das eine Software kreative Arbeit übernehmen kann. Die Software heißt Creative Artificial Intelligence (CAI). Dieses Programm, welches selbstständig die Kreativarbeit übernehmen soll, wurde von der Pariser Agentur BETC Euro RSCG entwickelt. Das Unternehmen hat sich bereits in der Vergangenheit mehrfach durch innovative Ideen im Bereich Werbung ausgezeichnet. Bereits nach wenigen Sekunden soll die Software drei unterschiedliche Werbe-Sujets erstellen. Diese sollen zwar einfach, aber doch praxistauglich sein und alle Vorgaben beinhalten. Vielleicht lassen sich durch Anpassung der Software auch bald Grundthemen für den boomenden Markt der Browsergames Entwickeln.


Zunächst einmal wurde die Software von Brancheninsidern belächelt, allerdings schlug dieses Lächeln schnell in nachdenkliche Gesichter um. Die Menge der mittelmäßigen Werbung, die von einigen Agenturen abgeliefert wird, ist groß. Diese Software schafft es innerhalb kürzester Zeit ebensolche Werbung abzuliefern. Allerdings ohne das zu tun von Menschen. So könnten viele kreative Köpfe motiviert werden. Zumindest in den Agenturen die Werbekonzepte abliefern, die denen der Software gleichkommen. Die CAI-Software soll in der Lage sein 200.000 unterschiedliche Varianten der Werbung zu erstellen die sämtliche eingegebenen Daten berücksichtigt.

Hier ein kleiner witziger Werbespot aus dem Hause BETC Euro RSCG

Der Präsident des Unternehmens BETC Euro RSCG, Stephane Xiberras, denkt das diese Anwendung schon in enem Jahr zu einem Hilfsmittel für Agenturen und Unternehmen werden könnte. Jedoch glaube er nicht, das diese Software in der Lage sei Menschen gänzlich zu ersetzen. CAI zeige derzeit noch die Beispiele wie man es nicht machen solle meint Xiberras. Vielleicht beherzigen viele Unternehmen in der Werbebranche diesen Ratschlag und heben sich dadurch von der Menge ab. Vielleicht könnte die Software, nach einer Weiterentwicklung, uns demnächst die Handymodelle der Zukunft in einer Werbung näher bringen. Einfach nur das Datenblatt einscannen und schon kommt eine Flut von Werbeanzeigen zum Vorschein. Mein Kommentar: Hallo Google, so könnt ihr eure Werbung für den Android Markt optimieren.

3 Kommentare

  1. sant0s

    30. August 2010 at 11:18

    entweder ich bin auf den kopf gefallen, oder ich schau z wenig werbung oder was auch immer… 😀 aber – welche art werbung soll automatisch erstellt werden? gibt es da ein beispiel wie sowas aussehen koennte?

    gruesse 🙂

  2. SantaClaus

    30. August 2010 at 16:11

    Völliger Schwachsinn! Werbung hat v. a. viel mit Psychologie zu tun – etwas was Computer nie verstehen werden da es sich hierbei nur um rotz-doofe Maschinen handelt.

  3. Linomade

    7. April 2011 at 21:17

    „make a visible difference“

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