Diese Trennung ist perfekt: Kaum ein moderner Konsument weiß noch, woher die von ihm gekauften Produkte stammen und welchen Einfluss die Herstellung auf die Umwelt hatte. Palmöl gehört zu denjenigen Inhaltsstoffen, die einen gigantischen Schaden anrichten – und trotzdem wird es allerorts immer weiter konsumiert.


SOS! Es wird höchste Zeit … / Foto: Splash and Burn, Screenshot aus dem Youtube-Video s.u.

Die Menschen müssen endlich aufwachen …

Der litauische Künstler Ernest Zacharevic möchte manchmal laut schreien, um die Welt um ihn herum wachzurütteln. Er weiß sehr genau, wie die gigantischen Palmölplantagen von oben aus Flugzeughöhe aussehen: traurig ödes Land mit einer Palmenreihe an der Nächsten, so weit das Auge reicht. Wo vorher lebendiger Urwald mit vielen Tausend ansässigen Spezies war, erstreckt sich heute eine Produktionsstätte für billige »Lebensmittel«. Dabei soll Palmöl nicht einmal besonders gesund sein, doch immerhin ist es für wenig Geld zu haben … Trends der Zukunft berichtete bereits über die enormen negativen Auswirkungen des Palmölanbaus und zeigte Wege auf, diesen Inhaltsstoff in Zukunft konsequent zu vermeiden. Doch ein Boykott entfaltet nur dann seine erwünschte Wirkung, wenn möglichst viele Menschen aufwachen und daran teilnehmen!

In diesem Video seht ihr, wie das SOS-Projekt zustande kam


… und gemeinsam die Notbremse ziehen

Darum erschafft Zacharevic gemeinsam mit seinen Künstlerkollegen von »Splash und Burn« eindrucksvolle Kunstwerke, die auf die Not der Natur hinweisen. Mit einem Palmplantagenbesitzer einigte er sich darauf, zahlreiche Palmen zu fällen, um ein riesiges »SOS« als Hilfeschrei in die Landschaft zu gravieren. Diese Bilder sollen um die Welt gehen, um zu zeigen, dass dringender Handlungsbedarf besteht! Das betreffende Grundstück soll demnächst der Natur zurückgegeben und mit neuen Urwaldbäumen bepflanzt werden. Die Künstlergruppe stellt auch beeindruckende Waldgemälde und Skulpturen her, die allesamt eine ähnliche Aussage treffen. Traurige Gorillaaugen blicken von Hauswänden auf uns herab und brennende Urwälder säumen den Weg. Eines ist sonnenklar: Wir Menschen müssen uns endlich wieder darauf besinnen, darauf zu achten, woher unsere Lebensmittel und Konsumgüter stammen, und, wenn nötig, alle gemeinsam die Notbremse ziehen.

Quelle: treehugger.com

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