Fitness Tracker alle Art gehören heute fast schon zum täglichen Leben dazu, sie überwachen unseren Puls, unsere sportliche Aktivität und unsere Ruhephasen. Sie geben Auskunft über unsere Gesundheit und unterbreiten uns im besten Fall sogar Vorschläge, was wir besser machen können. Unser gefährdeter Planet könnte durchaus auch so etwas gebrauchen!


Wer weiß, wie viele Bäume die Menschheit pro Jahr vernichtet?

Das Startup Descartes Labs als Tochtergesellschaft der Los Alamos National Labs hat Zugriff auf eine Unmenge von Satellitendaten. Die Bilder aus Vergangenheit und Gegenwart stammen sowohl von der NASA als auch von ESA, ebenso wie aus zahlreichen kommerziellen Quellen. Was lässt sich mit so vielen Oberflächenbildern alles anfangen? Die Firma hat einen Plan: Sie möchte die Fitness unseres Planeten analysieren, die Waldabholzung genau beobachten, die Entwicklung der Landwirtschaft überwachen, Lebensmittelknappheiten im Voraus berechnen, die Ausbreitung von Windfarmen verfolgen – und vieles andere mehr. Denn wer weiß schon, wie viele Bäume die Menschheit in einem Jahr vernichtet – oder ob der Trend der Abholzung sich nicht vielleicht bereits umgekehrt hat?


In diesem Video erklärt Steve Brumby die Ziele von Descartes Labs

Sogar die Gesundheit der Feldfrüchte lässt sich bestimmen

Das zur Verfügung stehende Datenarchiv wartet jetzt schon mit einer Größe von 5 Millionen Gigabytes auf und stammt aus mehr als vier Jahrzehnten. Jeden Tag kommen etwa 5 Terabytes hinzu, inklusive sämtlicher Wetterdaten: Die durch Descartes Labs ins Leben gerufene künstliche Intelligenz hat also allerhand zu tun. Sie beachtet jeden einzelnen Bildpunkt und vergleicht diesen mit vorherigem Fotomaterial. Der Computer erkennt sogar, ob auf einem bestimmten Acker Mais oder Weizen wächst und wie viel von der Saat bereits gekeimt ist. Mittels Infrarotaufnahmen besteht sogar die Möglichkeit, die Gesundheit der Feldfrüchte zu bestimmen. Damit lassen sich die kommenden Ernteerträge sehr genau vorhersagen, inklusive kommender Hungersnöte und daraus resultierender Konflikte. Bleibt nur zu hoffen, dass die Ergebnisse tatsächlich dazu genutzt werden, Umweltschäden, Waldbränden, Wasserknappheiten und Missernten vorzubeugen, um unseren Planeten fit für die Zukunft zu machen!

Quelle: fastcompany.com

Teile den Artikel oder unterstütze uns mit einer Spende.
PayPal SpendeAmazon Spendenshopping

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.