Bald ist es so weit, dann dürfen Elektrokleinstfahrzeuge ganz legal über unsere Straßen kurven. Die erforderliche gesetzliche Zulassung befindet sich auf dem Weg. In anderen Städten gibt es bereits leihbare E-Scooter für eine neue Art des Individualverkehrs, der viel umweltfreundlicher ist, jedoch nicht ganz ohne Tücken.


E-Tretroller in San Francisco / Foto: Screenshot aus Youtube-Video s.u.

Ein praktisches Fahrzeug, das sich leicht bedienen lässt

Die Kurzzeitmiete von E-Tretrollern erscheint als interessante Möglichkeit, den städtischen Individualverkehr neu zu regeln. Natürlich handelt es sich hier nur um eine Variante von vielen weiteren, die sich eines Tages gemeinsam zu einem Bild zusammenfügen werden. Die überall in der Stadt platzierten Scooter lassen sich per App freischalten und dann sofort nutzen, um mal eben von A nach B zu flitzen – zumindest, wenn man nicht viel Gepäck dabeihat. Die Geräte sind klein und leicht zu bedienen, eine besondere Sportlichkeit ist nicht vonnöten. Sie lassen sich auch wunderbar platzsparend unterbringen, schließlich stehen in unseren Städten keine freien Flächen im Übermaß zur Verfügung.

Das Chaos durch Digitalisierung besiegen

Leider zeigte sich bereits in Paris, Wien und Brüssel, dass die Tretroller ein ziemliches Chaos verursachen können. Die überall aufblühenden Scooter-Stationen blockierten dort Fahrradständer und schufen wahre Hindernisstrecken auf dem Gehweg. Dieser Effekt ließe sich durch eine intelligente Digitalisierung vermeiden, die am besten von den Städten selbst durchgeführt wird. Wenn für die Mietstationen feste Bereiche eingeteilt werden und sich jeder Scooter digital orten lässt, können Regelverstöße besser geahndet werden. Außerdem besteht so die Möglichkeit, die Nutzung der Fahrzeuge zu analysieren, um verkehrstechnische Verbesserungen vorzunehmen. Die Akku-Ladung und der sonstige technische Zustand ließe sich ebenfalls problemlos fernüberwachen, um zu vermeiden, dass defekte oder entladende Scooter sinnlos herumstehen.


Im Video: San Francisco hat einige Probleme mit flinken Rollern

Weiterhin wäre es wünschenswert, die Roller nicht nur in belebten Innenstädten zu positionieren, sondern auch in städtischen Außenbereichen, wo der öffentliche Nahverkehr eher durch Abwesenheit glänzt. Auf diese Weise lassen sich benachteiligte Gebiete ein kleines Stück besser anbinden. Insgesamt eine pfiffige Idee, die einfach noch ein gutes Stück ausgeklügelt werden muss.

Quelle: zukunft-mobilitaet.net

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