Vor einigen Jahren ordnete man dem Bosch-Konzern eher Waschmaschinen und leistungsstarke Akkubohrer zu. Das hat sich nun jedoch geändert. Bosch unterzeichnete Partnerschaften mit Autoherstellern wie VW und liefert beispielsweise intelligente Sensoren. Sogar mit dem Kryptowährung-Pionier IOTA pflegt die Bosch-Gruppe eine intensive Partnerschaft. Um zu zeigen, wie digital das Traditionsunternehmen ist, hat Bosch einen Videoclip veröfentlicht, der auf der CES 2019 debütierte.


Bosch als weltweiter Innovationstreiber

In Anlehnung an die unzähligen „Like a Boss“- Videoclips, die sich im Netz tummeln, hat auch Bosch das Thema aufgegriffen und leicht abgewandelt. Schließlich passt es namentlich ja fast. Kern des innigen Hip Hop Videos ist ein junger Typ, der seine Handlungen -dank intelligent verknüpfter Dinge- stets unter Kontrolle hat und so unbeschwert durch den Alltag schreitet. Angefangen von der vollautomatischen Kaffeemaschine über den Küchenroboter, bis hin zum komplett autonom fahrenden Rasenmäher, ist einiges an Technik dabei. Gezeigt wird auch ein Auto, das selbst ein- und ausparkt. Dass das bereits möglich ist, haben einige namenhafte Autohersteller bereits bewiesen. Im Alltag ist das Internet der Dinge bei vielen Verbrauchern noch nicht so richtig angekommen. Oftmals waren die vernetzten LED-Leuchtmittel, Thermostate und Co noch recht preisintensiv. Mit dem Angebot sinken jedoch auch die Endpreise, sodass immer mehr Haushalte in den Genuss der Automatisierung kommen können. Bosch ist weltweit einer der innovativsten Treiber beim Thema Internet of Things und hat dazu einen nicht ganz so gewöhnlichen Kurzfilm veröffentlicht. Diesen wollen wir euch nun nicht länger vorenthalten.


Iot #LikeABosch Videoclip

Bosch hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt alle hauseigenen Produkte bis 2020 internetfähig zu machen. Dafür arbeiten 5400 Softwareentwickler allein für das IoT-Thema. Neben den Geräten, werden auch datenbasierte Services eine immer größere Rolle spielen. In Kombination mit künstlicher Intelligenz, eröffnet sich auch hier ein weiteres hochspannendes Feld.

Bosch und das autonome Fahren

Allein 2017 verkaufte Bosch 38 Millionen internetfähige Erzeugnisse. Parallel dazu investierte die Gruppe im selben Jahr eine Milliarde Euro in eine in Dresden angesiedelte Fabrik, die Sensoren für autonom fahrende Autos entwickelt. Wenig später beschlossen Bosch und Daimler zusammen das erste Parkhaus für autonome Autos zu bauen. Das dabei betriebene „Automated Valet Parking“, soll eine ganze Reihe von Problemen lösen. Der Kunde stellt dafür einfach sein Auto vor dem Parkaus ab und geht entspannt einkaufen. Das Fahrzeug sucht sich in der Folge seinen vom intelligenten Parkhaus zugewiesenen Parkplatz und verfällt in einen Schlummermodus. Ist der Kunde zurück, fährt das Auto bereits vor dem Parkhaus vor. Bezahlt wurde im Übrigen ebenfalls schon durch das eigene Fahrzeug. Schließlich fungiert dieses gleichzeitig als Geldbörse für die IOTA-Währung. Abgerechnet wird am Ende minutengenau und in Echtzeit.

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