Die klassische Herangehensweise eines Erfinders ist es, zu schauen, wo es noch Verbesserungspotential gibt. Anschließend entwickelt er dann eine Lösung für noch bestehende Probleme. In den letzten Jahrzehnten scheinen die Entwickler sich dabei aber nur selten Gedanken über die Verbesserung der Klobürste gemacht zu haben. Denn deren Design ist seit mehreren Jahrzehnten mehr oder weniger unverändert. Dabei weiß jeder: Wirklich optimal ist das Design noch nicht. Stattdessen bleibt oft Dreck an den Borsten hängen, diese tropfen vergleichsweise stark und die Reinigungsleistung ist ebenfalls verbesserungswürdig. Erfinder Garry Stewart hat sich des Problems daher nun angenommen. Seine LooBlade genannte Erfindung ist eine Klobürste, die diese Probleme löst.


Wasser und Schmutz setzen sich nicht mehr fest

Dazu wurden die klassischen Borsten abgeschafft und durch eine Silikonstruktur ersetzt, die leicht spiralförmig verläuft. Dies hat einige Vorteile: Zunächst kann das Wasser so leichter abfließen und es entstehen keine Wasserlachen außerhalb der Toiletten. Zudem wird der Reinigungseffekt erhöht. Denn es muss nicht mehr geschrubbt werden, sondern der Schmutz kann durch einmaliges herüberfahren entfernt werden. Dieser setzt sich zudem nicht in den Borsten fest, sondern verbleibt ebenfalls in der Toilette. Zusätzlich kommt eine silberbasierte Lösung zum Einsatz, die 99,9 Prozent der Bakterien entfernt und so die Hygiene des Reinigungsvorgangs erhöht.


Erste Exemplare sollen im Dezember ausgeliefert werden

Gleichzeitig kann der LooBlade daher auch für die regelmäßige Toilettenreinigung genutzt werden. Kunden können so auf den Kauf von Reinigungsmitteln verzichten. Die Entwicklung des Produkts ist dabei bereits abgeschlossen, auch die Produktionswege stehen bereits fest. Was noch fehlt, ist die Finanzierung. Diese soll per Crowdfunding auf der Plattform Kickstarter erfolgen. Dort können sich frühzeitige Kunden bereits jetzt ihr Exemplar der innovativen Klobürste sichern. Aktuell zahlen Unterstützer dabei 15 britische Pfund. Erweist sich die Kampagne als erfolgreich, kann schon ab Dezember dieses Jahres mit der neuen Art der Toilettenreinigung begonnen werden.

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