Am 1 Juli startet die Deutsche Lufthansa ihr FlyingLab. Auf dem Jungfernflug von Frankfurt nach SAN Jose; dem Tor zum berühmten Silicon Valley, haben Passagiere die Möglichkeit, über den Wolken neue Produkte zu testen. Sie müssen sich allerdings angemeldet haben. Im Airbus 340-300 geht es auf dem Hinflug um das Thema „Virtual Reality“. Zum Test zur Verfügung steht die Virtual-Reality-Brille von Samsung und das Mobiltele Tab S2 des gleichen Herstellers. Auf diesen Geräten und auf eigenen Smartphones, Tablets oder Laptops präsentiert Lufthansa Live-Präsentationen zur Zukunft des Reisens, Innovationen beim sozialen Netzwerk Instagram, die digitale des Autoherstellers Daimler und den Zielort San Jose.


Eine Brille, die für besseren Schlaf sorgt

Auf dem Rückflug wird dann Handfesteres ausprobiert: Eine Schlafbrille, die die Tiefe des Schlafes anhand der elektrischen Vorgänge im Gehirn überwacht und durch Einblenden von sanftem Licht die Schlafqualität verbessern soll. Weiche Kopfhörer, ein Reisekissen, das den Oberkörper stützt, und ein Reisekissen, das die Beinfreiheit verbessern soll, gibt es ebenfalls zum Ausprobieren. Lufthansa will sein FlyingLab auch in Zukunft mit Produkten unterschiedlicher Partner anbieten.


Neuroon Schlafbrille im Video

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Ab Herbst werden Internet-Antennen montiert

Ziel ist es, das Image einer innovativen Luftfahrtgesellschaft, die auch technisch auf der Höhe ist, zu festigen. Dazu trägt auch der nächste Coup bei. Ab Herbst werden die 180 Kurz- und Mittelstrecken-Maschinen der Airbus-Familie A319, A320 und A321 mit Antennen ausgestattet, die in der Kabine die Nutzung von Breitband-Internet ermöglichen. Die European Aviation Safety Agency hat jetzt die Musterzulassungen erteilt. Die Antenne kommuniziert mit Inmarsat-Satellitennetz Global Xpress, das wiederum die Verbindung zum erdgebundenen Internet herstellt.

Für Nutzer, die eine Stunde surfen wollen, fallen 9 Euro und  für eine vierstündige Nutzung fallen 14 Euro an. Geboten wird ein komfortabler Zugang zum Internet und das in mehreren Kilometern Höhe. Sie können nicht nur recherchieren und Mails absetzen und empfangen, die Bandbreite reicht sogar fürs Streamen, also das Online-Konsumieren von Filmen. Das Surfen auf einer Distanz von 5500 Meilen kostet 17 Euro, was sich bei Kurz- und Mittelstrecken allerdings kaum lohnt.

Premiere war vor 13 Jahren

Lufthansa gehört zu den Pionieren beim Internet an Bord. Das erste Angebot gab es am 15. Januar 2003 in einer Boeing 747 auf dem Flug von Frankfurt nach Washington. Drei Jahre später begann die Nachrüstung bei weiteren Langstreckenflugzeugen. Seit 2014 bieten alle Boeing 747 sowie die Airbus-Modelle A340 und A-380 Internet an Bord.

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