Das berühmte Londoner Kaufhaus Harrods ist bekannt für den Werbeslogan „Omnia Omnibus Ubique“ – auf Deutsch: „Alles, für jeden, überall“. Wer allerdings nicht eigens nach Großbritannien reisen möchte, kann sich auch an die neu auf den Markt gekommene App „Magic“ wenden. Dort kann man per Textnachricht einen Lieferwunsch hinterlassen und bekommt anschließend einen Preis genannt. Akzeptiert man diesen, versprechen die Betreiber jeden noch so ungewöhnlichen Wunsch zu erfüllen – vorausgesetzt die Umsetzung ist legal. Eigentlich nur als kleines Nebenprojekt konzipiert, wurde die Textapp direkt so erfolgreich, dass sich die Gründer nun in Vollzeit um die Lieferwünsche der Kunden kümmern.


Thai Essen

Erster Auftrag: Sushi und Blumen

Dabei werden die Wünsche gar nicht von Mitarbeitern des Unternehmens erfüllt. Die App übernimmt lediglich den Auftrag und erfüllt diesen dann mit Hilfe spezialisierter Lieferunternehmen. So war eine der ersten Aufgaben für die „Magic“-App einen Sushi-Lieferservice zu finden, der bereit war, das Essen und einige Blumen auf ein Boot zu liefern. Tatsächlich fand sich ein entsprechender Lieferservice und der Kunde konnte den rohen Fisch ganz entspannt auf dem Wasser genießen. Wie viel ihm die „Magic“-Macher für diese Dienstleistung in Rechnung stellten, ist nicht bekannt.


Mehr als 17.000 Anfragen in 48 Stunden

Eine fixe Preisliste existiert allerdings auch noch nicht. Dies hängt einerseits mit der Spezialisierung auf individuelle und ausgefallene Wünsche zusammen. Da ist es logischerweise schwierig bereits im Vorfeld alle erdenklichen Lieferungen in einer Liste zu erfassen. Hinzu kommt, dass das Unternehmen erst wenige Tage alt ist und nur über wenige Erfahrungswerte verfügt. Die Mitarbeiter müssen also spontan kalkulieren, wie viel Aufwand und Kosten eine bestimmte Lieferung verursacht und dann einen Preis benennen. Wie viele Kunden dann den angebotenen Preis tatsächlich zu zahlen bereit sind, konnte Unternehmensmitgründer Mike Chen nicht genau sagen. Alleine in den ersten 48 Stunden habe man aber mehr als 17.000 Textnachrichten erhalten.

Quelle: Techcrunch

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