Ob die Franzosen im 19. Jahrhundert, als sie die Freiheitsstatue als Geschenk an die USA vermachten, sich vorstellen konnten, dass in ferner Zukunft ein Mann mit einem seltsamen Raketenrucksack um die Statue von Frédéric-Auguste Bartholdi kreisen würde? Es darf wohl bezweifelt werden. Doch genau das tat David Mayman, CEO des Jetpack-Herstellers etPack Aviation. Mit Hilfe des von seiner Firma entwickelten JB–9 Jetpacks umkreiste Mayman die Freiheitsstatue.


jb-9 jetpack

Mit dem Turbinenrucksack in die Luft

Mit dem JB–9 Jetpack will Jetpack Aviation den ersten kommerziellen Jetpack der Welt auf den Markt bringen. Angeblich ist der Jetpack des Unternehmens bereits von der US-Luftfahrtbehörde für den Flug zugelassen worden. Um ein bisschen in der Werbetrommel zu rühren, umflog Mayman kürzlich als erster Mensch in einem kontrollierten Jetpack-Flug das Wahrzeichen der Stadt New York.


Der JB–9 dürfte also kurz vor der Serienreife stehen. Der Jetpack scheint gut kontrollierbar zu sein und ist etwa so groß wie ein Rucksack. Mit dem JB–9 lassen sich Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h und Höhen von bis zu 3000 Meter erreichen. Der Jetpack wird von Kerosin betrieben und kann bis zu 10 Minuten in der Luft bleiben.

Was dem JB–9 bisher noch fehlt sind Software und Sensoren. Der Jetpack soll in der Verkaufsversion über eine Art Autopiloten verfügen, der dem Piloten dabei hilft, das Fluggerät unter Kontrolle zu halten. Bis der JB–9 käuflich zu erwerben ist, wird aber noch einige Zeit vergehen.

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