Beschäftigte des Online-Händlers Amazon streiken hierzulande für einen neuen Tarifvertrag. Mithilfe einer Online-Petition versuchen die Streikenden nun ihre Forderungen weiter durchzusetzen. Mehr als 33.000 Menschen beteiligten sich bereits an der Petition im Netz und unterzeichneten diese.


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Der Amazon-Mitarbeiter Christian Krähling aus Bad Hersfeld hat die Online-Petition vor wenigen Wochen in das Netz gestellt und ist von der Unterstützung der Menschen überrascht. Laut der Petitionsplattform change.org haben bereits 33.000 Menschen die Petition unterzeichnet. Dies teilte das Online-Portal heute in Berlin mit. Laut change.org sei diese ein moderner Weg für einen Protest.


Amazon weigert sich einen neuen Tarifvertrag auszuhandeln

Die Gewerkschaft Verdi versucht bereits seit dem Jahr 2013 einen neuen Tarifvertrag mit dem weltweit größten Internethändler auszuhandeln, der beinhaltet, dass die Beschäftigten nach den Konditionen des Einzel- und Versandhandels bezahlt werden. Allerdings stimmt Amazon den Forderungen aus Deutschland nicht zu.

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1 Kommentar

  1. Marko E.

    19. Dezember 2014 at 17:42

    Diese hier angesprochene Online-Petition ist ein Beispiel dafür, wie man seinen Arbeitgeber durch falsche Anschuldigungen in ein negatives Licht rücken kann. Leider sind dadurch viele gutgläubige Petitionbefürworter der Meinung, das es sich tatsächlich so zuträgt bei Amazon.

    Als langjähriger Mitarbeiter kann ich nur sagen, das diese Petition in vielen Punkten nicht der Wahrheit entspricht. Dieser Herr Krähling hat ein persönliches Problem mit seinem Arbeitgeber, so wie ein geringer Teil der Belegschaft auch. Für einige angesprochene Punkte aus der Petiton gibt es Lösungsvorschläge und das schon seit Jahren. Doch striktes Ablehnen dieser sehr guten Lösungsvorschläge zeigt mir, das man sich generell gegen alles wehrt was gut für einen Mitarbeiter ist.

    Zum angesprochenen Tarifvertrag kann ich nur sagen, das viele Mitarbeiter schlechter gestellt wären, falls es doch mal dazu kommen sollte, das dieser durchgesetzt wird. Die von dieser ominösen Gewerkschaft angesprochenen 8000 Euro mehr im Jahr sind nur Mitgliederfang, da diese nicht realen Lohn und Gehaltszahlen entsprechen.

    Eine Richtigstellung tatsächlicher Lohn- und Gehaltszahlen wurde durch diese ominöse Gewerkschaft nicht vorgenommen. Tatsächlich handelt es sich nur um einen Streitwert von ca. 50 Cent die Stunde zum jetzigen Nichttarif gegenüber einem Tarifvertrag.

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