Der Bachelor ist geschafft, doch nach dem erfolgreichen Abschluss kommt das Grübeln. Wie geht es weiter? Sollte man den Master dranhängen oder nicht? Über 70 Prozent der Bachelor-Absolventen entscheiden sich für den Abschluss mit einem Master. Tatsächlich gibt es vielfältige Möglichkeiten, wie es nach dem Bachelor weitergeht. Man sollte sich grundlegende Gedanken machen über die Gründe, den Master zu machen. Je nach Berufswahl ist ein Master nicht zwangsläufig erforderlich, für eine Karriere in der Forschung, einer Rechtsabteilung oder in der Entwicklung ist er sinnvoll.


Nach der Bachelorarbeit kommt der Master oder? Nein, da wird erstmal gefeiert!

Im Ausland Erfahrungen sammeln

Eine Möglichkeit der persönlichen Weiterentwicklung ist ein Aufenthalt im Ausland. Es braucht Bedenkzeit, weil Auslandspraktika in sozialen oder beruflich zweckdienlichen Bereichen zur Auswahl stehen. Besonders interessant ist ein sogenanntes Gap-Year-Programm, das von großen Konzern und Unternehmen angeboten wird. Allerdings ist die Bewerbungsfrist oft bis zu zwölf Monate im Voraus zu berücksichtigen. Die Zeit lässt sich hervorragend nutzen, um die Sprachkenntnisse zu vertiefen, sich aber gleichzeitig auch nochmals über die konkreten Berufsziele und entsprechende Masterstudien klar zu werden.

Vorteile von Master-Studiengängen

Der Bachelor lässt sich mit einem Master-Studiengang optimal aufbauen. Damit kann man das im Bachelor gewonnene Fachwissen vertiefen oder nützt den Abschluss zur Erweiterung in eine andere Fachrichtung. Alternativ eignet sich auch ein sogenannter MBA, Master of Business Administration. Diese Management-Ausbildung ist für Akademiker sämtlicher Fachrichtungen möglich. Grundsätzlich sollte man bei jeglicher Entscheidung die Vor- und Nachteile von Fachrichtungswechsel abwägen. An manchen Hochschulen entscheidet das Ergebnis vom Bachelor-Abschluss sogar, ob eine Zulassung zu einem Master-Studiengang möglich ist.


Master im Ausland erwerben: Erasmus+ Programm

Da es im Bachelor-Studium nicht einfach ist, ein Auslandssemester unterzubringen, ist es nach dem erfolgreichen Abschluss natürlich besonders reizvoll, die gewohnten Lebensumstände hinter sich zu lassen. Entscheidend ist, ob das Wunschland ein EU-Land oder ist oder nicht. In der europäischen Union gibt es das Erasmus+ Programm. Da sich aufgrund politischer oder nationaler Entscheidungen immer wieder etwas ändert, ist es ratsam, sich über das gewünschte Land und die angebotenen Möglichkeiten eingehend sowie frühzeitig zu informieren. Abgesehen von dem wertvollen Einblick in fremde Kulturen, bieten Auslandsaufenthalte für den Master-Abschluss eine tolle Chance: Schließlich hat man gegenüber Mitbewerbern daheim einen deutlichen Vorteil.

Entscheidungsfindung über den richtigen Master-Studiengang

Es muss nicht zwangsläufig in das Ausland gehen. Auch hierzulande gibt es eine reichhaltige Auswahl an Angeboten für das Masterstudium wie beispielsweise Fachhochschulen, Universitäten und andere Hochschulen. Selbst das Master-Studium bietet individuelle Möglichkeiten wie zum Beispiel den dualen Master, bei dem man bereits während des Studiums praktische Berufserfahrung in einem Unternehmen sammeln kann. Das Fernstudium macht auch vor dem Master nicht halt. Mit Selbstdisziplin und einer strukturierten Arbeitsweise ist das eine flexible Möglichkeit, den Master zu meistern. Einer der wichtigsten Abschlüsse, der MBA, richtet sich vor allem an Ingenieure sowie Natur- und Geisteswissenschaftler, die in der Unternehmensführung Karriere machen möchten.

Wofür auch immer man sich letztendlich entscheidet, man sollte sich außerdem über mögliche Förderungen, die konkreten Studiengebühren sowie über verfügbare Stipendien informieren. Vorausgesetzt, man erfüllt die Voraussetzungen, gibt es von manchen Stellen sogar Förderungen, obwohl man in einem Nicht-EU-Land den Master-Studiengang absolviert.

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