Jedem ist bekannt, dass Spinnenseide extremen Belastungen standhalten kann. Es ist stärker als Stahl und super-elastisch und wird auch in neue Schusssichere Westen eingewebt. Die Produktion von Spinnenseide allerdings war bislang eine enorme Herausforderung. Man kann nämlich nicht einfach hunderttausende Spinnen in einen Raum setzen und die Produktion geht von alleine. Die Spinnen würden sich attackieren und gegenseitig essen, bevor man allein nur ein T-Shirt aus der produzierten Seide herstellen könnte. Das Problem der kommerziellen Produktion von super-starken Spinnenseide scheint nun gelöst zu sein. Ein Produzent namens AMSilk nutzt E. Coli Bakterien, manipuliert diese genetisch um sie Spinnenseide in Massen herstellen zu lassen.

E. Coli Bakterien – Spinnenseide in grossem Stil

Lange hat man darauf gewartet und nun scheint eine Lösung zur Produktion von super-starker Spinnenseide in Massen zum Greifen nah. Wissenschaftler des Unternehmens AMSilk experimentieren mit E. Coli Bakterien. Diese Bakterien kommen in den menschlichen und tierischen Darmflora vor und sind für die Produktion von Vitamin K im Körper verantwortlich. Es gibt allerdings auch Stämme des Bakteriums die gefährlich sind. Diese sind einer der Hauptverursacher für Infektionskrankheiten. Wie dem auch sei, die Forscher der AMSilk haben das Bakterium nun so genmanipuliert, dass es Spinnenseide in unterschiedlichen Stärke produzieren kann. Und das Unternehmen hat via dieser Methode schon 500 Kg Super-Starker Seide hergestellt und es werden mehr Laut des Gründers von AMSilk nimmt das Unternehmen nun auch Grossaufträge an, denn auch wenn jemand 100 Tonen des begehrten, harten, elastischen Materials bestellen möchte, könne das Unternehmen liefern. Wir sind uns sicher: Super-Starke Spinnenseide kommt in Trend und wird in unterschiedlichen Bereichen, wie Schusssichere Westen und Iron Man Anzügen in Zukunft Verwendung finden.


Video passend zum Thema „Spidersilk“

Foto: CRhyne via CC – Quelle: AMSILK

 

 

 

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1 Kommentar

  1. Stefan

    17. März 2014 at 11:02

    In einem Textilunternehmen, in dem ich gearbeitet habe, konnte man Draht stricken. Dies geschieht mit einer Rundstrickmaschine. Leider wurde die Fertigungstechnik nicht weiter verfolgt und das Wissen verstaubt nun wohl im Schrank.
    Wenn es möglich wäre, die Spinnenseide auf Garnspulen aufzunehmen, dann könnte ich mir gut vorstellen, dass mit einer Rundstrickmaschine Textilien in großen Mengen hergestellt werden könnten.

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