Um der Fast-Food-Krise zu entkommen, soll im Juli der „McDonalds der Zukunft“ eröffnet werden. Der Ort des Geschehens ist Missouri. Franchise-Nehmer Chris Habiger möchte einen riesigen mehrstöckigen Luxus-Tempel errichten und das angekratzte Image der Fast-Food-Kette wieder aufpolieren. Es wird der erste Laden sein, in dem es neben einer Tischbedienung, Sofa-Ecken und einem Kinderbereich mit Videospielen und Krabbelecke auch eine „Pommes-Flatrate“ geben wird. Das „All-you-can-eat“-Angebot gibt es in Kombination mit selbst über einen Screen zusammenstellbarer Burger und Desserts.


McDonalds buhlt um Kunden

Chris Habiger möchte mit der neuen McDonalds-Filiale zeigen in welche Richtung es in Zukunft gehen könnte. Den Kunden soll eine einladende, gemütliche Atmosphäre und Top-Service geboten werden. Dafür sorgen gemütlich eingerichtete Essens-Räume mit Sofa-Ecken aber auch Abwechslung für die Kids. Zudem kann man sich seinen eigenen Burger per Touchscreen zusammenstellen. Hunderte verschiedene Zutaten stehen dabei zur Auswahl. Und oben drauf gibt es dann auch noch die „Pommes-Flat“, die natürlich nur innerhalb der Geschäftszeiten beansprucht werden kann. Der McDonalds der Zukunft setzt auch auf eine Tischbedienung, die ohnehin schon vor einiger Zeit als „Neuerung“ geteasert wurde. Wer eine Feier plant, der kann auch einen Party-Raum mieten. Das neue Konzept, das von einem Franchise-Nehmer stammt, dürfte sich in Zukunft erst einmal beweisen müssen. Interessant ist es jedoch allemal sich selbst seinen Burger zusammenstellen zu können. Ich tippe schon jetzt darauf, dass die Big Mac Soße am besten gehen wird.


McDonalds wird in Zukunft auch vermehrt auf gesündere Angebote setzen. So ist unter anderem auch die Rede von Grünkohl, der die Speisekarte in Zukunft zieren soll. Auch einen Lieferservice bietet die Fast-Food-Kette mit „McHome“ in immer mehr Städten an. „Unsere Vorbereitung auf herausfordernde Zeiten war unzureichend, wir waren an einigen Stellen zu langsam und bequem geworden. Fehler macht man vor allem, wenn die Geschäfte gut laufen.“, erklärte McDonalds Deutschland-Chef Holger Beeck letztes Jahr im März.

Aktuell liegt der Sushi-Burger in den USA voll im Trend. Ob der neue Mega-Mäcces hier entsprechend Paroli bieten kann, wird sich zeigen. McDonalds möchte jedenfalls wieder ein wenig mehr up to date sein und spielt dabei auch im Bereich der „Do it yourself“-VR-Papp-Bastelbrillen mit. Happy-Googles nennt McDonalds die VR-Brillen zum selberbasteln. Als Grundlage fungiert die Happy-Meal-Verpackung. In Schweden verteilte die FastFood-Kette 3.500 Exemplare in 14 Stores. Zu der VR-Brille gab es dann auch noch gleich die passenden Apps.

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