Die Fastfoodkette McDonald’s wird im Allgemeinen nicht gerade mit Themen wie Natur, Nachhaltigkeit und Umweltschutz assoziiert. In Schweden startet die Restaurantkette nun ein Projekt, bei dem es darum geht, auf das globale Bienensterben aufmerksam zu machen. Zu diesem Zweck gibt es an diversen McDonald’s-Standorten in Schweden nun fest installierte Bienenstöcke, die wie ein Miniatur-McDonald’s-Restaurant aussehen.


Miniatur-Fastfood-Restaurants als Bienenstock

Wie nicht anders zu erwarten, hat McDonald’s für die Bienenstöcke auch einen schmissigen Namen: McHive. Im Gegensatz zu den meisten „Mc-Produkten“ handelt es sich aber keinesfalls um ein FastFood-Item, sondern um ein Heim für bedrohte Insekten.


Ausgedacht hat sich das Ganze die Agentur NORD DDB, und die Initialzündung kam von der Franchise-Nehmerin Christina Richter, die sich im letzten Jahr entschied, einen kleinen Bienenstock auf dem Dach ihres McDonald’s-Restaurant zu installieren. Inzwischen haben sich andere Franchise-Nehmer in Zusammenarbeit mit McDonald’s Nachhaltigkeitsbüro dazu entschlossen, sich der McHive-Initiative anzuschließen.

Entworfen wurden die innovativen Bienenstöcke von dem preisgekrönten Designer Nicklas Nilsson. Die kleinen Nachbildungen von McDonald’s-Restaurants sind beeindruckend realistisch. Wie auch Menschen bei den großen Vorbildern nutzen auch die Bienen bei den McHive-Bienenstöcken den Haupteingang des Restaurants, um ins Innere zu gelangen. Sogar ein Drive-Through ist enthalten.

Bisher gibt es in Schweden vier McDonald’s-Standorte, die an der Initiative teilnehmen. Der erste McHive-Bienenstock wurde kürzlich für einen wohltätigen Zweck versteigert und brachte mehr als 10.000 Euro ein.

We have a lot of really devoted franchisees who contribute to our sustainability work, and it feels good that we can use our size to amplify such a great idea as beehives on the rooftops. This miniature McDonald’s is a tribute to franchisee Christina Richter’s initiative„, so Christoffer Rönnblad, Marketing Director von McDonald’s Schweden.

via Adweek

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