Wer abnehmen will und sich diesbezüglich informiert, der sieht sich mit einer breiten Front an Informationen über diverser Ernährungsformen und Diäten konfrontiert. Trends wie Intervallfasten und die ketogene Diät sind beliebt, weil sie schnell zu ersten Ergebnissen führen. Forscher untersuchen derweil, ob derartige Ernährungsformen noch andere Vorteile haben. So fand ein Team der Georgia State University beispielsweise heraus, dass Fasten ein Molekül produziert, dass sich positiv auf das Kreislaufsystem auswirkt, was sich auch auf das Altern des Körpers im Ganzen auswirkt.


Herzmuskel
Foto: Untitled, Charlotte Astrid, Flickr, CC BY-SA 2.0

Gesund durch Fasten

Fasten und extreme Low-Carb-Diäten sind geeignet, den menschlichen Körper in die Ketose gehen zu lassen. In diesem metabolischen Status greift der Körper zur Energiegewinnung auf Fette statt auf Glucose zurück. Eine der dabei verwendeten Energiequellen, die gesammelt als Ketone bezeichnet werden, ist ein Molekül namens β-Hydroxybutyrat.

Previously, studies on ketone bodies focused on energy metabolism, but this study showed that there are other physiological effects which regulate cell cycle to retardate aging progression„, so Dr. Ming-Hui Zou, der an der Studie beteiligt war.


Eine frühere Studie an der Harvard-University zeigte, wie Fasten die Aktivität von Mitochondrien-Netzwerken in unseren Zellen verändern kann, was zu einer längeren Lebensspanne, langsameren Altern und einer verbesserten Gesundheit führt.

Ein Medikament könnte die Effekte von Fasten haben

Zou und sein Team wollten nun herausfinden, ob ein höheres Level von β-Hydroxybutyrat ähnliche Effekte haben kann. Das Molekül wirkt auf sogenannte seneszente Zellen, also Zellen, die keine Zellteilung mehr durchführen können. Die Forscher fanden heraus, dass die Anzahl seneszenter Zellen durch höhere Level des Moleküls zurückgingen. In Versuchen mit Mäusen konnte β-Hydroxybutyrat auch gegen DNA-induzierte Seneszenz vorgehen.

We think this is a very important discovery, and we are working on finding a new chemical that can mimic the effect of this ketone body’s function. We’re trying to take the global approach to reducing cardiovascular disease and Alzheimer’s disease. It’s difficult to convince people not to eat for the next 24 hours to increase the concentration of this compound, and not everybody can do that, but if we can find something that can mimic this effect and people can still eat, it would make life more enjoyable and help fight disease„, so Zou weiter.

Bis es den Forschern allerdings gelingt, ihre Erkenntnisse in ein Medikament umzusetzen, liegt noch viel Arbeit vor ihnen.

via Georgia State University

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