Michigan: Neues Test-Zentrum für selbstfahrende Autos
Michigan: Neues Test-Zentrum für selbstfahrende Autos

In der Stadt Ann Arbor in Michigan in den USA entsteht in Zusammenarbeit mit der University of Michigan das wohl komplexeste Test-Zentrum für autonome Vehikel. Selbstfahrende Autos und wie auch zu letzt gesehen, Zukunft-Trucks von Mercedes-Benz, haben bislang noch ein kleines Problem. Die Computer, die die Autos steuern haben noch zu wenig Inofrmationen über komplexe Situationen um selbstständig und zuverlässig zu entscheiden. Ein kleiner Stadt-Teil der Stadt Ann Arbor in Michigan, wo auf Hochtouren an neuen Gebäuden gerabeitet und somit viele Ingienieure und Arbeiter umherlaufen, insgesammt ein relativ großes Chaos mit vielen unvorhersehbaren Situationen vorhanden ist, genau dort sollen autonome Autos verkehren um so viele Daten wie möglich für die Algorythmen der zukünftigen Systeme zu sammeln. Mehr zum neuen Stadt-Teil in den USA zur Verbesserung aktueller Systeme für autonome Vehikel hier bei uns auf Trends der Zukunft.


Michigan: Test-Zentrum für autonome Vehikel

Wo testet man selbstfahrende Autos am besten? Richtig, in einer realistischen Umgebung idealerweise im Kern von Manhattan, doch da New York so einen Test vorerst untersagen wird ist klar. Daher hat sich das Mobility Transformation Center der University of Michigan stattdessen direkt vor der Haustür einen Ort gesucht, nämlich einen an dem viel los ist, Zeitdruck herrscht und viele Menschen unterwegs sind. In mitten der Stadt ist dies wie oben schon gesagt unvorstellbar, daher wurde ein teils industrieller Stadt-Teil der Stadt Ann Arbor in den USA für den Aufbau eines Test-Zentrums ausgewählt. Das tolle an dem Stadtteil ist, dass es neben Industrieanlagen, auch einen Highway gibt, wie auch unebene Straßen, Tunnel, Abzweigungen, Baustellen wie auch Wohnhäuser. Vor allem die unebenen Straßenbeläge, Tunnel und Abzweigungen sollen die GPS Module und Sensoren am Auto so richtig fordern um zu schauen, welche Algorithmen in unerwarteten Situationen am besten funktionieren. Die Baustellen sind stets gefüllt, sodass hier und da unter anderem Bauarbeiter oder Bagger auf der Straße erscheinen können.

Je mehr Situationen wir testen desto besser

Die Idee hinter dem Test ist es, unerwartete Situationen so oft wie möglich zu wiederholen und das am besten im Minutentakt um zukünftige Algorithmen der Realität besser anzupassen. Professor John Leonard vom Massachusetts Institute of Technology, der unter anderem schon an der Entwicklung eines selbstfahrenden Autos gearbeitet hat, ist davon überzeugt, dass das neue Projekt in Michigan eine Klasse Idee sei. Je mehr wir über unerwartete Situationen lernen, sei es auch in einem kleinen Stadtteil, desto besser für die Systeme der Zukunft. Neben des Mobility Transformation Center der University of Michigan sind auch 13 weitere Organisationen, darunter auch Unternehmen, an der Optimierung der heutigen Systeme zur Steuerung von selbstfahrenden Autos, beteiligt.


Video von Toyota in Ann Arbor Michigan

Quelle: TechReview

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