Wohlschmeckenden Kaffee herzustellen, ist gar nicht so einfach. Natürlich gibt es auch viele, die auf Geschmack eher weniger Wert legen und ihren morgendlichen Kaffee vor allem zum wach werden brauchen. Wer allerdings schon einmal in einer guten italienischen Kaffeebar war, weiß: Kaffee ist nicht gleich Kaffee. Ein traditioneller Barista ist in der Lage, dem vermeintlich schlichten Getränk eine ganz besondere Note zu geben. Mit der einfachen Kaffeemaschine zu Hause gelingt dies aber natürlich nicht. Ein junges Start-up hat nun allerdings eine Maschine entwickelt, bei der die notwendigen Variablen per Smartphone gesteuert werden können.


Arist Kaffeemaschine
Arist Kaffee Kickstarter-Projekt

Es kommt nicht nur auf die Bohnen an

Der Geschmack von Kaffee hängt nämlich nicht nur von der Qualität der Bohnen ab. Diese sind zwar notwendige Voraussetzung, aber sorgen alleine noch nicht für das typische Kaffeehausfeeling. Vielmehr benötigt jede Bohnenart eine spezielle Weiterverarbeitung in der Maschine, um ihren bestmöglichsten Geschmack zu entfalten. Dabei kommt es unter anderem auf die Wassertemperatur, den Wasserdruck und die Dauer des Wasserflusses an. Traditionelle italienische Barista wissen dabei ganz genau mit ihrer Maschine umzugehen und können durch das Einstellen verschiedener Hebel und Knöpfe aus jeder Bohne das Optimum herausholen.

Kaffee speziell für die individuellen Geschmacksnerven

Die Arist-Kaffeemaschine hingegen lässt sich mit Hilfe einer App steuern. Anfänger können dort unter verschiedenen vorgegebenen Einstellungen wählen. Experimentierfreudige Kaffeetrinker können allerdings auch selbst den Job des Baristas übernehmen. Ein simples Balkenmenü sorgt für eine leicht verständliche Steuerung der Einstellungen. So lässt sich beispielsweise die Wassertemperatur mit einem einfachen Wischer des Fingers erhöhen oder senken. Die ersten Versuche mögen dabei noch nicht den erhofften Durchbruch darstellen, wer allerdings den Mut nicht verliert, wird irgendwann einen Kaffee herstellen können, der individuell auf den eigenen Geschmack zugeschnitten ist.


Arist

Sind die perfekten Einstellungen dann gefunden können diese gespeichert und jederzeit abgerufen werden. Zusätzlich verfügt die Applikation noch über einige weitere technische Spielereien. So lässt sich die Kaffee-App mit dem Wecker verbinden. Bereits beim Aufstehen wirst du dann gefragt, ob eine Tasse deines Lieblingskaffees gekocht werden soll. Außerdem können über die App neue Bohnen bestellt werden. Diese werden dann nach Hause geliefert – natürlich inklusive der empfohlenen Einstellungen.

Finanzierungsziel wurde weit übertroffen

Finanziert werden soll die individuelle Kaffeemaschine per Crowdfunding. Dort zeigte sich, dass die Entwickler mit der Arist-Maschine einen echten Nerv getroffen haben. Obwohl die Maschine mit 299 Dollar nicht ganz billig ist, fanden sich bereits so viele Unterstützer, dass das eigentliche Ziel bei Weitem übertroffen wurde. Ursprünglich sollten lediglich 120.000 Dollar eingesammelt werden. Bereits heute, knapp drei Wochen vor Ende der Kampagne, wurden aber bereits mehr als 300.000 Dollar zugesagt. Der Produktion der Maschine sollte also nichts mehr im Wege stehen. Die ersten Lieferungen sollen dann im Juni 2015 erfolgen.

Quelle: Springwise

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1 Kommentar

  1. Vollie

    7. November 2014 at 11:30

    Servus,

    WOW……die schaut ja krass aus und voll futuristisch! Ich hab mir letztens eine auf http://www.bosch-home.com/de/produkte/kaffeemaschinen/kaffeevollautomaten.html gekauft…..so ne Kaffeemaschine wird langsam zum Styleobjekt bzw. Statussymbol! 🙂

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