In den Markt der Elektroscooter ist Bewegung gekommen. 2014 kommt eine Reihe von Modellen bekannter Hersteller auf den Markt. BMW hat kürzlich einen serienreifen Elektroscooter für kommendes Jahr vorgestellt, auch Smart steigt in den Trend ein, günstiges kommt von Mahindra und aus Holland kommt der wohl grünste E-Scooter, der je in der City erblickt wurde.

Schneller Elektroscooter aus Bayern

Der Antrieb der BMW C evolution verspricht am meisten Fahrfreude. Die Spitzenleistung beträgt 35 kW (47,5 PS). Damit erreicht der E-Scooter eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h (elektronisch abgeregelt) und beschleunigt in 6,2 Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer. Eine Lithium-Ionen-Hochvoltbatterie von 8 kWh ermöglicht eine Reichweite von bis zu 100 Kilometern, bevor die Aufladung am Haushaltsstromnetz erfolgen muss. Hierbei beträgt die Ladezeit bei vollständig entleerter Batterie an einer haushaltsüblichen 220 V Steckdose circa 4 Stunden. Die BMW C evlution soll 2014 erscheinen. Preise wurden noch nicht genannt, geschätzt wird der Preis in verschiedenen Foren bei etwa 4.000 Euro.


Schicker E-Scooter von Smart

Auch weitere Automobilhersteller steigen in den Markt der E-Scooter ein. Smart entwickelt  in Kooperation mit dem Zweiradspezialisten Vectrix einen Elektroscooter, der ebenfalls 2014 auf den Markt kommen soll. Der Smart Scooter war bereits vor drei Jahren als Studie zu sehen, 2014 soll er nun endlich auf die Straße kommen. Ein kompakter, aber leistungsfähiger Radnaben-Elektromotor im Hinterrad soll den Antrieb übernehmen. Der smart scooter erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Den Fahrstrom liefert ein Lithium-Ionen Batteriepaket (48 Volt). Dank einer Kapazität von 80 Ah sind Reichweiten von bis zu 100 Kilometern möglich. Aufgeladen werden kann der escooter in drei bis fünf Stunden an einer üblichen Haushaltssteckdose.

Clevere Extras für den Alltag

Eine kostengünstige Alternative könnte vom indischen Hersteller Mahindra kommen. Der E-Scooter Mahindra GenZE STS soll allerdings in den USA produziert werden und 2014 zu 3.000 $ (umgerechnet 2.220 EUR) auf dem amerikanischen Markt erscheinen. Er fährt bis zu 48 km/h und bietet 48 Kilometer Reichweite. Smartphone können angeschlossen werden, um GPS-Daten oder Musik zu empfangen. In einem wasserdichten Gepäckraum können die Besitzer auch ihr Smartphone oder Tablet laden.

Dufte Biene statt Wespe

Der E-Scooter be.e , der gemeinsam von van.eko, der Designschmiede Waarmakers und der Hochschule InHolland entwickelt wurde, ist hinsichtlich umweltfreundlicher Mobilität in der Stadt wohl kaum zu schlagen. Die Namensbezeichnung kennzeichnet den Scooter als elektrisch und liest sich gleichzeit wie „Bee“ (engl. Biene) in Konkurrenz zur Vespa („Wespe“). Nicht nur die Antriebsart ist sauber: Der Einsatz nachhaltiger Materialien wie Flachs und Bioharz macht sogar den gesamten Scooter weitgehend biologisch abbaubar. Die Biomaterialien sind auch in der Herstellung weniger energieintensiv. Über einen Radnabenmotor an der Hinterachse fährt be.e laut Hersteller mit 55 km/h Höchstgeschwindigkeit und bietet rund 60 km Reichweite. Die Energieversorgung erfolgt über einen 40 Ah-Akku. be.e transportiert 2 Personen oder bis zu 180 kg. Eine etwa ebenso nachhaltige Scooter-Alternative ist der solarbetriebene Scooter SES.

Video: BMW C Evolution

Video: Lautloser be.e E-Scooter

Teile den Artikel oder unterstütze uns mit einer Spende.
PayPal SpendeAmazon Spendenshopping

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.