Aufmerksamen Menschen bereitet aktuell die schrumpfende Anzahl von Insekten Sorgen, denn diese bilden die Basis allen Lebens. Wenn wir Glück haben, ist die Situation gar nicht ganz so schlimm – doch wenn wir Pech haben, könnte sie sogar viel schlimmer sein als erahnt. Die NABU möchte die Insektenzahl erstmals regelmäßig bundesweit erheben – mit eurer Hilfe!


Zählt die Insekten dort, wo ihr euch befindet!

Der Naturschutzbund Deutschland interessiert sich genau wie ihr für die Insektenwelt und möchte alles Menschenmögliche dafür tun, sie wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Doch zunächst einmal fehlen konkrete Daten, die als Handlungsrundlage dienen! Und hier kommt ihr ins Spiel: Beim Insektensommer, der am 1. Juni startet, dürft ihr euch engagieren, indem ihr krabbelnde und fliegende Sechsbeiner zählt. Und zwar ganz genau dort, wo ihr euch gerade befindet, egal, ob in der Stadt oder auf dem Land. Hierbei geht es darum, im Laufe der folgenden Jahre Trends und Häufigkeiten zu ermitteln, exakte Populationen lassen sich ohnehin nicht bestimmen. Umso mehr Menschen mitmachen, desto solider werden die zusammengetragenen Daten, darum gilt es, möglichst viele Insektenzähler auf die Beine zu bekommen.


Jeweils zwei Zählungen im Juni und im August

An jeweils zwei Wochenenden in zwei verschiedenen Zeiträumen sollen die Zähler aktiv werden: vom 1. bis 10. Juni und vom 3. bis 12. August. Insekten lassen sich besonders gut dann beobachten und registrieren, wenn sie ausgewachsen sind, aber nicht alle Arten sind gleichzeitig »so weit«. Darum gibt es zuerst einmal die Frühsommeraktion und danach die Hochsommerzählung! Wer mitmacht, dem winken natürlich auch einige interessante Preise, die es zu gewinnen gibt. Das Wichtigste ist jedoch, sich an einem zukunftsweisenden Artenschutzprojekt beteiligt zu haben, das endlich vernünftige, objektive Daten liefert. Natürlich könnt ich euch auch in den Folgejahren weiter engagieren, um die Zählung am Laufe zu halten, und eure Ergebnisse jedes Mal in die passende App oder das Online-Formular eintragen. Wie die Sache genau funktioniert, erfahrt ihr auf der Homepage des NABU!

Quelle: nabu.de 

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