Neben der Entwicklung von schnellen Autos befasst sich der japanische Mischkonzern Mitsubihi auch mit der Entwicklung von schnellen Aufzügen. So entwickelte das Unternehmen jetzt den schnellsten Fahrstuhl der Welt. Mit dem Ultra Hochgeschwindigkeits Fahrstuhl ist es möglich, mehr als 1000 Meter je Minute in die Höhe zu reisen. Dies bedeutet, dass der von Mitsubishi entwickelte Fahrstuhl eine Geschwindigkeit von mehr als 60 km/h erreicht. Mitsubishi gibt an, dass man das Augenmerk nicht nur auf die Geschwindigkeit gelegt habe, sondern auch in Sachen Sicherheit auf Hightech setze. So setzt man für die Bremsen und Notfallbremsen beispielsweise auf feinste Keramik, da diese hochbeständig gegen Hitze, Abrieb und Schläge ist. Trotz der hohen entstehenden Reibungswärme bleiben die Bremsen damit stabil in ihrer Funktion.


Immer höhere Wolkenkratzer benötigen immer schnellere Aufzüge

Mitsubishi wird die neu entwickelten Aufzüge beispielsweise im 632 Meter hohen Shanghai Tower einsetzen, der in China gebaut wird. Ein weiterer Wolkenkratzer, der in China in Planung ist, ist das Wuhan Greenland Center, das es auf 609 Meter bringen soll.  Mitsubishi entwickelte und installierte bereits Aufzüge, die in der Lage sind bis zu 80 Personen auf einmal zu transportieren. Dies zeigt, dass das Thema Fahrstühle für das Unternehmen Mitsubishi kein Neuland ist. Immer neue und höhere Wolkenkratzer stellen gerade für Unternehmen, die sich mit der Entwicklung von Aufzügen befassen, ständig neue Herausforderungen dar. Beispiele für diese Wolkenkratzer sind beispielsweise der geplante Kingdom Tower in Saudi Arabien mit einer Höhe von über 1.300 Metern oder der Burj Khalifa in Dubai, der es auf eine Höhe von immerhin 828 Meter bringt.

Speziell entwickelte Technologien für den schnellsten Aufzug der Welt

Zu den neu entwickelten Technologien, die Mitsubishi in dem Highspeed Aufzug einsetzt, gehören unter anderem:

  • ein neu entwickelter Motor, der günstiger im Stromverbrauch ist
  • hydraulisch betriebene Scheibenbremsen
  • stromlinienförmige aerodynamische Elemente sowie eine schalldämmende Fahrgastkabine
  • eine spezielle Luftdruckkontrolle um die schnellen Veränderungen im atmosphärischen Druck auszugleichen
  • eine aktive Rollenführung, um Vibrationen zu reduzieren, die durch den Fahrtwind und die Führungsschienen entstehen

Quelle & Bild

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.