Musik immer und überall verfügbar zu machen, ist eines der Ziele des StreamingdienstesSpotify. Auch die Nutzer der Plattform scheinen inzwischen verstärkt von unterwegs auf die Server des Unternehmens zuzugreifen. Wie das Unternehmen nun im Rahmen der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas mitteilte, kommen 42 Prozent der Zugriffe von Smartphones und weitere zehn Prozent von Tablets. Die Desktop-Version nutzen demnach 45 Prozent der User, immerhin drei Prozent greifen auf den Web-Player zurück.


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Zwölf Millionen zahlende Nutzer

Zudem lässt sich ein verstärkter Trend zur differenzierten Nutzung der verschiedenen Kanäle beobachten. So nutzen viele User die Desktop-Variante, um sich eigene Playlists zusammenzustellen und diese anschließend auf ihrem Mobilgerät zu hören. Umgekehrt werden unterwegs im Spotify-Radio gehörte Songs, dann wiederum am Computerbildschirm gesucht und weiterverwendet. Nach eigenen Angaben hat Spotify weltweit mehr 50 Millionen Nutzer pro Monat. Immerhin zwölf Millionen davon haben die kostenpflichtige Version abonniert.


Downloadzahlen sinken, Streamingdienste wachsen

Das Ziel des Unternehmens ist es dabei nicht nur, die Nutzerzahlen in die Höhe zu treiben. Vielmehr soll es gelingen, die Nutzer auch möglichst oft und lange auf der Plattform zu halten. Generell befindet sich das Musikstreaming in den Vereinigten Staaten im Aufwind. Im vergangenen Jahr wuchs der Streaming-Markt um 54 Prozent, während die Anzahl an Musik-Downloads um zwölf Prozent sank.

Diese Zahlen scheinen auch das Interesse des US-Giganten Apple geweckt zu haben. Noch im Laufe dieses Jahres soll daher ein eigener iTunes-Streamingservice auf den Markt kommen. Um bis dahin möglichst viele loyale Nutzer zu gewinnen, hat Spotify zuletzt eine Reihe an Kooperationen bekannt gegeben. So arbeitet das Unternehmen mit Telekommunikationsfirmen zusammen und bietet so Kombiangebote beim Abschluss eines neuen Smartphone-Vertrags an. Auch mit dem Taxi-Dienst Uber gibt es eine Zusammenarbeit.

Quelle: Techchrunch

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