Terahertz Briefscanner sind in der Lage Briefbomben oder Paketbomben zu erkennen, ohne dass das Postgeheimnis verletzt werden muss. Ein besonderer Vorteil der Terahertz Briefscanner ist der, dass sie im Gegensatz zu den herkömmlichen Röntgenscannern, mobil und damit im Prinzip überall einsetzbar sind.


Mobiler Terahertz Briefscanner des Fraunhofer IPM
Mobiler Terahertz Briefscanner des Fraunhofer IPM

Gerade in einer Zeit, in der aktuell wieder Brief- und Paketbomben zu einer Bedrohung werden, scheinen die mobilen Terahertz Scanner ein Trend in Richtung mehr Sicherheit zu werden. Aktuelle Ereignisse wie die Paketexplosion in Rom oder der Briefbombenfund bei der Deutschen Bank zeigen, wie wichtig Terahertz Scanner in vielerlei Hinsicht sind.


Entwicklung in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut

Fraunhofer IPM Messtechnik Experten haben in Kooperation mit der IANUS Simulation GmbH aus Dortmund und der Hübner GmbH aus Kassel einen mobilen Terahertz Briefscanner entwickelt. Dieser Terahertz Briefscanner ließe sich bei Behörden in den Posteingansstellen oder in Justizvollzugsanstalten ebenso einsetzen, wie in der Postlogistik oder in den Häusern besonders gefährdeter Personen. So könnten Postsendungen jeweils vor Ort geprüft werden, um mittels der Terahertz-Wellen chemische Inhalte der Briefe oder Pakete zu analysieren. Im Interesse der Sicherheit hat man auch die Mikrowellen Handheld Kamera entwickelt, die zu den Körperscannern der Zukunft werden sollen.

Gleichzeitig durchleuchten und analysieren

Ebenso ist ein Vorteil darin zu sehen, das bei einer Untersuchung der Sendungen mit einem Terahertz Briefscanner, das Umfeld nicht wie bei einem Röntgenscanner gegen die Strahlung abgeschirmt werden muss. Die Terahertz–Wellen durchdringen Materialien wie Papier, Pappe und Kunststoff und können den eindeutigen chemischen Fingerabdruck, den die Moleküle im Terahertz-Bereich aufweisen analysieren. So wird die Post nicht nur durchleuchtet wie bei einem Röntgenscanner, sondern zeitgleich im Hinblick auf die chemischen Stoffe, die eventuell enthalten, sind analysiert. Eine weitere Möglichkeit um Sprengstoffe schnell erkennen zu können ist die Nanotinte.

Quelle & Bild: Fraunhofer IPM

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