Elon Musk ist bekannt dafür, stets von neuen Zukunftsprojekten zu schwärmen. So ist er aktuell nicht nur Vorstandsvorsitzender von Tesla und SpaceX, sondern arbeitet auch an einem Projekt, um den Straßenverkehr in Los Angeles teilweise in unterirdische Tunnel zu verlegen. Die dazu gegründete Firma trägt den Namen „The Boring Company“. Bei Tesla gibt Musk viele Neuigkeiten über Twitter bekannt. In dieser Woche allerdings musste der Konzernchef die Quartalszahlen ganz offiziell präsentieren. Diese Gelegenheit nutzte Musk, um Neuigkeiten über das geplante Modell Y zu verkünden. Demnach ist der Produktionsstart des Sports Utility Vehicle bereits für das Jahr 2020 geplant. Läuft alles optimal könnten die ersten Fahrzeuge sogar bereits 2019 vom Band laufen.


Der Akku soll zukünftig deutlich weniger Kabel benötigen

Das Model Y soll allerdings nicht auf dem Model 3 basieren, sondern es soll eine eigene Plattform entwickelt werden. Kernstück sind dabei neue Akkus, die mit deutlich weniger Kabeln auskommen sollen. So rechnete Musk vor, dass im Tesla Model S noch drei Kilometer Kabel verbaut werden. Für das Model 3 werden bereits nur noch rund 1.500 Meter benötigt. Zukünftig soll dieser Wert auf nur noch etwa 100 Meter sinken. Der Vorteil: Die automatisierte Produktion wird dadurch enorm erleichtert. Um auf diesem Gebiet zusätzliche Expertise zu gewinnen, hatte Tesla vor einiger Zeit zudem den deutschen Anlagebauer „Grohmann Engineering“ übernommen. Der Zulieferer hat daraufhin die Zusammenarbeit mit anderen Autoherstellern eingestellt – was in Deutschland für einigen Wirbel sorgte.


Im 1. Quartal 2017 schrieb Tesla noch Verluste

In einem Tweet gab Musk zudem bekannt, dass das Model Y wieder über Falkentüren verfügen soll. Dies kam aber nicht bei allen Kunden gut an, denn die dahinter stehende Technik ist sehr fehleranfällig. Der entsprechende Tweet wurde daher inzwischen wieder gelöscht. Ab dem Jahr 2020 möchte Tesla mit den Modellen X, S, 3 und Y dann jährlich mehr als eine Millionen Autos verkaufen. Wie ambitioniert dieses Ziel ist, zeigt ein Blick auf die Quartalszahlen: Im ersten Vierteljahr 2017 verkaufte Tesla demnach 25.051 Elektrofahrzeuge und machte damit einen Umsatz von 2,7 Milliarden Dollar. Der Verlust betrug 330 Millionen Dollar. Mit der Einführung des für den Massenmarkt konzipierten Model 3 soll der Sprung in die Gewinnzone gelingen.

Via: Electrek

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