Besinnlich und still soll sie sein, die Weihnachtszeit. Vor allem im Vorfeld ist in der Regel das Gegenteil der Fall. Die Adventszeit ist oft purer Stress: Es häufen sich die Termine, und hinzu kommt der Shopping-Druck. Schließlich will für jeden das passende Geschenk besorgt werden. Wer sich zu diesem Zweck in der Stadt ins Getümmel stürzt, der merkt schnell: Statt Ruhe und Besinnlichkeit herrscht hier der pure Stress. Hinzu kommt, dass Weihnachten oft eine reine Konsumschlacht und somit nur wenig nachhaltig ist. Für diejenigen unter euch, für die der heutige Abend beziehungsweise die nächsten drei Tage vor allem mit der Erleichterung verbunden ist, dass es danach vorbei ist, haben wir ein paar Tipps zusammengetragen, mit denen ihr es nächstes besser machen könnt.


Besinnlich und still soll sie sein, die Weihnachtszeit. Vor allem im Vorfeld ist in der Regel das Gegenteil der Fall. Die Adventszeit ist oft purer Stress: Es häufen sich die Termine, und hinzu kommt der Shopping-Druck. Schließlich will für jeden das passende Geschenk besorgt werden. Wer sich zu diesem Zweck in der Stadt ins Getümmel stürzt, der merkt schnell: Statt Ruhe und Besinnlichkeit herrscht hier der pure Stress. Hinzu kommt, dass Weihnachten oft eine reine Konsumschlacht und somit nur wenig nachhaltig ist. Für diejenigen unter euch, für die der heutige Abend beziehungsweise die nächsten drei Tage vor allem mit der Erleichterung verbunden ist, dass es danach vorbei ist, haben wir ein paar Tipps zusammengetragen, mit denen ihr es nächstes besser machen könnt.


1. Besser schenken

Geschenke sind toll. Keine Frage. Aber mal ehrlich: Das neue Smartphone, neue Klamotten oder einen Laptop können wir uns (in den meisten Fällen – die Situationen, in denen der Beschenkte sich das Geschenk selber nie leisten könnte, sind hier ausgenommen) auch selber kaufen. Weihnachtsgeschenke sind einer der Hauptpunkte, an denen dieses Fest, das eigentlich ein Fest der Nachhaltigkeit sein soll, zu einem Konsum-Fest verkommt. Natürlich kann man auch mal etwas Gekauftes verschenken. Allerdings sieht man an den Massen der Beschenkten, die nach Weihnachten in die Geschäfte rennen, um ihr Geschenk umzutauschen, dass das nicht immer der beste Weg ist. Schöner ist es doch, wenn der Beschenkte merkt, dass hinter dem Geschenk ein gedankliches Motiv steht, das über „etwas Schönes zum Verschenken kaufen“ hinausgeht. Gut geeignet sind selbstgemachte Geschenke (was auch im Sinne des Upcyclings sinnvoll ist) oder gemeinsame Erlebnisse. Auch wenn Gutscheine oft als problematisches Geschenk gelten: Es gibt kaum etwas Wertvolleres, was wir verschenken können, als unsere Zeit.

Apropos Geschenke und Nachhaltigkeit: Wer statt auf teures Geschenkpapier, das sowieso im Müll landet, auf alternative Materialien setzt, der tut auch noch was für die Umwelt. Und wenn es schon das Geschenkpapier sein muss, dann sollte man es zumindest aufheben und wiederverwenden.

2. Der Weihnachtsbaum: Günstig ist nicht gleich gut

Der Weihnachtsbaum gehört untrennbar zu Weihnachten. Auf ihn zu verzichten, mag zwar für einige in Ordnung sein, den meisten würde aber eine ganze Menge fehlen. Aber auch beim Kauf eines Weihnachtsbaumes kann man auf Nachhaltigkeit achten. Günstige Weihnachtsbäume kommen oft aus Monokulturen aus dem Ausland und werden mit zahlreichen Pestiziden behandelt. Statt zu so einem Baum zu greifen, solltet ihr einen Weihnachtsbaum aus der Region greifen – am besten noch aus ökologischer Herkunft. Auch einen Weihnachtsbaum zu mieten kann eine Option sein. Und wer sich für eine elektrische Beleuchtung entscheidet, sollte zu LED-Lichterketten greifen.

3. Adventskalender: Selbstgemacht statt Schokoflut

Adventskalender gehören zur Vorweihnachtszeit wie der Besuch des Weihnachtsmarkts. Aber mal ehrlich: Muss es wirklich der 20. Schoko-Adventskalender in Folge sein? Nicht nur, dass diese Kalender oft nicht gerade nachhaltig hergestellt werden, sie sind auch unkreativ. Letzteres gilt zwar nicht für Alternativen wie Tee- oder Kaffee-Adventskalender, aber auch hier sind die Herstellungsmethoden oft alles andere als astrein. Wer einen Adventskalender kauft, der sollte zu Fair-Trade-Kalendern in Bio-Qualität greifen. Viel schöner – und persönlicher – ist es aber, der Adventskalender selber zu machen und mit nachhaltigen Kleinigkeiten zu füllen. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Apropos Nachhaltigkeit: Auch beim Kauf von Schoko-Nikoläusen oder Weihnachtsmännern kann man auf Nachhaltigkeit achten statt den Standard-Milka-Mann aus dem Supermarkt zu nehmen.

4. Nachhaltige Weihnachtsmärkte

Wo wir grad vom Weihnachtsmarkt sprachen: Diese sind sich häufig in jeder Stadt ähnlich und konzentrieren sich oft auf Glühwein, Essen und den üblichen Kitsch. Wer ein bisschen sucht, der findet allerdings auch Weihnachtsmärkte, die sich der Nachhaltigkeit und dem Fair-Trade-Gedanken verschrieben haben. Ein großer Punkt ist hierbei auch Glühwein: Wein von kleinen Winzern statt der üblichen Massenware ist hier die Devise.

5. Besinnliches Zusammensein statt Konsumstress

Zu guter Letzt gilt es, sich daran zu erinnern, worum es bei Weihnachten wirklich geht: Nämlich Zeit mit Menschen zu verbringen, die man liebt. Wer diesen Faktor gegenüber dem allgegenwärtigen Geschenkewahn in den Vordergrund rückt, der wird ein wesentlich entspannteres Weihnachtsfest erleben. Manchmal reicht es auch, eine Kleinigkeit zu verschenken. Und es kann auch mal entspannt sein, einfach komplett auf Geschenke zu verzichten.

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