In dieser herrlich lebendigen Jahreszeit lohnt es sich, mal wieder einen genauen Blick auf den Speiseplan der Natur zu werfen. Viele Wildpflanzen sind nicht nur essbar, sondern sie liefern auch wichtige Nährstoffe und schmecken noch dazu richtig gut. Auch die Bäume tragen ihren Anteil dazu bei. Eigentlich hätte der Lebensmittel-Discounter zu dieser Jahreszeit fast schon ausgedient!


Heute schon ein Blatt verspeist?

Den Speiseplan der Natur erkunden: Baumblätter zum Schlemmen

Lasst uns gemeinsam den Speiseplan der Natur erkunden: Zu diesem Zweck heben wir den Blick nach oben, zu den Bäumen, die sich mit erstem zarten Grün schmücken. Im Frühling schmecken Baumblätter besonders lecker – ja, richtig gehört: Baumblätter! Wichtig ist aber, nur diejenigen Blätter zu essen, die wirklich nicht giftig sind und die jeweiligen Bäume vorher immer genau zu identifizieren. Auch direkt an der Straße wachsende Blätter sollten besser hängenbleiben. Stellt außerdem sicher, dass sich auf eurer Nahrung weder Vogelkot noch Insekten oder Pilzbefall befinden.

Die Buche

Buchen aller Art liefern leckere Blätter im April und Mai, im September könnt ihr euch dann die Bucheckern knacken. Das sprießende Grün schmeckt ein wenig säuerlich, wirkt antibakteriell und regt den Stoffwechsel an. Es eignet sich gut als Beigabe zu Salaten oder anderen Speisen.


Die Fichte

Die Fichte solltet ihr auf keinen Fall mit der hochgiftigen Eibe verwechseln! Von April bis Juni bietet sie uns ihre jungen Triebspitzen und die nährstoffreichen Blütenknospen an. Fichtentriebe schmecken ein bisschen nach Zitrone, auf jeden Fall aber harzig. Sie enthalten viel Vitamin C. Fügt sie eurem Salat bei oder bereitet euch einen Fichten-Dip zu.

Die Linde

Auch die Früchte, Blüten und Blätter der Linde sind essbar, sammelt sie vorzugsweise von April bis Juni ein. Die Blätter schmecken ziemlich aromatisch, sie entfalten einen leichten Leinsamengeruch. In früheren Zeiten nutzte man sie zur Husten- und Infekttherapie; ihr könnt sie einfach so vom Baum essen, euren Smoothie damit anreichern oder einen frischen Lindenblütentee aufsetzen.

Der Spitzahorn

Probiert doch auch einmal die süßlichen Blüten des Spitzahorns oder seine süß-herben Blätter! Die Blätter liefern wichtige Nährstoffe wie Calcium, Kalium, Mangan, Eisen und Magnesium und helfen gegen Hautentzündungen und Insektenstiche. Kleingeschnitten passen sie zu vielen verschiedenen Speisen, sie machen sich aber auch gut im Smoothie oder einfach pur.

Seid ihr nun neugierig geworden, was die Natur uns sonst noch so gibt, ganz ohne Bezahlung? Dann haltet die Augen offen nach weiteren Trends-Artikeln zu diesem appetitanregenden Thema!

Quelle: silkeleopold.de

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