Das Nasal Research Lab hat eine neue Art von Solarzellen entwickelt die auch unter Wasser in der Lage sind Sonnenlicht in Energie umzuwandeln. Die neuen Solarzellen nutzen nur einen bestimmten Bereich des Sonnenlichts der bei Wellenlängen zwischen 400 und 700 nm liegt. Daher sind die neuen Solarzellen optimal für den Einsatz unter Wasser geeignet.


Herkömmliche Solarzellen werden in der Regel unter Verwendung kristallinen Siliziums gefertigt. Die on der Navy entwickelten Solarzellen werden hingegen unter Verwendung von Gallium-Indium-Phosphid (GaInP) hergestellt. Dieses Material ist optimal zur Nutzung des blauen und grünen Anteils des Sonnenlichts geeignet.


Besonders hohe Effizienz durch enges Spektrum

Wasser kennen wir in der Regel als blaue Flüssigkeit. Dieses liegt daran, das das Wasser den roten Teil des Sonnenlicht Spektrums absorbiert. Genau diesen Teil des Sonnenlichtspektrums nutzen aber herkömmliche Solarzellen um ihn in elektrische Energie umzuwandeln. Daher war es bislang nicht möglich beispielsweise Solarbetriebene U-Boote zu realisieren. Mit der Entwicklung des Nasal Research Lab könnte dies in Zukunft anders werden. Laut den Entwicklern der neuen Unterwasser Solarzellen sollen diese besonders effizient arbeiten, da sie nur das Sonnenlicht in dem recht engen Spektrum verarbeiten.

Effizient bis zu gut neun Meter Tiefe

Obwohl die Intensität des Sonnenlichts unter Wasser deutlich niedriger ist sollen die Zellen bis zu einer Tiefe von gut neun Metern ausreichende Mengen Energie liefern können. Auch wenn neun Meter Tiefe nicht besonders klingen, wären doch einige Anwendungen für die neuen Unterwasser Solarzellen der Navi denkbar. Neben den bereits erwähnten Solar U-Booten könnten auch für lange Zeit autonom arbeitende Unterwasser Systeme oder Sensor Plattformen realisiert werden. Je nach Effizienz wären sogar Unterwasser Solar Parks denkbar. Wieder einmal eine militärische Entwicklung, die auch für zivile Nutzung Vorteile bringen könnte. Bleibt abzuwarten wohin der Weg dieser Entwicklung gehen wird.

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