Die Schweizer Energieversorgerin BKW hat eine neue Hightech-Drohne entwickelt, die auf Hochspannungsleitungen landet, diese abfährt und nach Schäden untersucht. Zusammen mit der Firma SKIVE wurde die Drohne entwickelt. Die Hochspannungsleitungen werden per Laserscanner lokalisiert. Vom Boden aus wird die Drohne vom Fachmann gelenkt.


Drohne Stromleitung

Die Zukunft der Netzinspektionen gehört den Drohnen

Was sich zunächst einfach anhört, ist ein ziemlich komplexer Prozess, schreibt David Langenegger, Geschäftsführer SKIVE Aviation AG, auf dem BKW Blog. Schließlich benötigt die Monsterdrohne schon allein acht Propeller um in die Lüfte zu gehen und um automatisch stabil auf den „Seilen“ landen zu können. Vom Boden aus wird das Ganze auf Bildschirmen mit verfolgt. Für alle Fälle kann auch jederzeit über eine gigantische Fernbedienung in den Kontrollprozess eingegriffen werden. Ist der Flugroboter auf der Leitung angekommen, beginnt er mit dem Abfahren. Die Prozedur ist im unten eingebetteten Clip auch noch einmal gut veranschaulicht. Mit der Hilfe einer Kamera fotografiert die Drohne etwaige Schäden der Leitungen und sendet die Bilder direkt an die „Zentrale“ am Boden. „So können wir unsere Inspektionen verbessern, effektiver arbeiten und genauer dokumentieren“, erklärt Olivier Périat von der BKW. Bisher handelt es sich bei der neuen Drohne noch um einen Prototyp. Schon bald könnte der Flugroboter jedoch die Netzinspektionen in Zukunft revolutionieren.


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1 Kommentar

  1. Bernhard

    5. Juli 2015 at 20:33

    Drohnen sind dabei in immer mehr Anwendungsgebieten eine größere Rolle zu spielen. Früher mußte der Check der Hochspannungsleitungen z.T. per Hubschrauber erfolgen – jetzt gibt es erste Pilotanwendungen mit Drohnen.

    Schon jetzt ist abzusehen, dass sich die Akkus weiter verbessern bzw. neue Antriebe (z.B. Wasserstoffantrieb) zur Verfügung stehen. Dies wird die Leistungsfähigkeit bzw. Flugdauer weiter steigern.

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