Der Hyperloop wird oftmals mit Tesla-Chef Elon Musk in Verbindung gebracht. Dieser gehört aber nur zu den größten Anhängern des Projekts. Tatsächlich arbeiten aktuell gleich mehrere Firmen an einer Umsetzung der Vision. Aktuell am weitesten scheint dabei das Unternehmen Hyperloop One zu sein. So sorgte das Unternehmen vor rund vier Wochen mit einem Konzept für Aufsehen, das eine Hyperloop-Strecke von Helsinki nach Stockholm mit einer Reisezeit von lediglich dreißig Minuten vorsah. Im Norden Nevadas betreibt das Unternehmen zudem eine eigene Open-Air-Teststrecke für die neue Technologie. Nun hat Hyperloop One auch die weltweit erste Hyperloop-Fabrik in Betrieb genommen.


Hyperloop Zug - Neues Transportmittel der Zukunft mit 1000 Kilometer die Stunde
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Die Einzelteile sollen in Eigenregie produziert werden

Die Fabrikhalle ist dabei ebenfalls im US-Bundesstaat Nevada angesiedelt und in etwa so groß wie zwei Footballfelder. Im Inneren arbeiten dort dutzende Mitarbeiter an der Entwicklung des sogenannten Devloop. Dabei soll es sich später einmal um den ersten vollständigen Prototyp eines Hyperloop handeln. Dieser wiederum dürfte dann auf der hauseigenen Teststrecke ausführlich getestet werden. Das Unternehmen hat sich dabei dafür entschieden, fast alle Teile selbst zu produzieren und nicht auf die Arbeit von Zulieferern zu setzen. Auf diese Weise hoffen die Firmenlenker, am schnellsten zu erkennen, wie der Hyperloop möglichst kostengünstig produziert werden kann. Außerdem muss so kein Knowhow herausgegeben werden.

Schon nächstes Jahr könnte der Prototyp zu Testfahrten starten

Josh Giegel, einer der Gründer des Unternehmens, äußerte sich anlässlich der Fabrikeröffnung in einem Blogpost. Dort schreibt er unter anderem: „Die Anlage ist von entscheidender Bedeutung bei unseren weiteren Experimenten und ist ein großer Vorteil auf unserem Weg hin zur Realisierung der Hyperloop-Technologie“. Treten beim Bau des Devloop nun keine unerwarteten Probleme mehr auf, könnten bereits im nächsten Jahr die ersten Probefahrten mit dem Prototyp stattfinden. An Vorschlägen für mögliche zukünftige Hyperloop-Strecken mangelt es dabei nicht. Neben der bereits erwähnten skandinavischen Variante gibt es auch bereits Konzepte für die Strecken San Francisco – Los Angeles, Moskau – St. Petersburg und Wien – Budapest.


Via: Inhabitat

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1 Kommentar

  1. David Kummer BGE

    3. August 2016 at 10:14

    Wenn ich mir die Zeichnung anschaue. Dann erkenne ich eindeutig das das Projekt nichts mit Rohrpost zu tun hat.
    Es ist im Grunde ein Transrapid der in einer UnterdruckRöhre fährt. Fast nichts anderes, als ich geplant habe!

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