Gemütlich in einer Bar ein paar Cocktails trinken zu gehen, ist immer ein schöner Zeitvertreib. Doch immer wieder die gleichen langweiligen Drinks bestellen? Wer mittlerweile die Karte hoch und runter getrunken hat, für den hat Dave Arnold Hilfe parat – Cocktails aus der molekularen Küche!


Cocktails
Cocktails aus dem Rotationsverdampfer

Endlich zahlt sich der Chemie-Unterricht aus

Jeder kennt wahrscheinlich die Klassiker, die einem an der Cocktailbar serviert werden. Wer jetzt auf der Suche nach etwas neuem ist, für den könnte Arnolds neues Buch „Liquid Intelligence“ ein paar interessante Anregungen enthalten. Alles was man dazu braucht, sind flüssiger Stickstoff, diverse Chemikalien, High-Tech-Mixer und eventuell einen Rotationsverdampfer – die Küchenklassiker.
Wer jetzt keine Lust hat, seine Küche zum Chemielabor umzubauen, kann aus dem Buch trotzdem den einen oder anderen Trick gewinnen, um auf der nächsten Party mit Cocktails zu beeindrucken. Denn, wie nicht anders zu erwarten, auch das Mixen leckerer Cocktails basiert auf Wissenschaft. Ein Beispiel: Ob man beim Shaken einen großen oder mehrere kleine Eiswürfel nutzt, macht einen riesigen Unterschied. Viele kleine verdünnen den Drink, ein großer führt zu einer samtigen Textur.

Vom Labor in die Küche

Zum Angeben bieten sich auch Rezepte an, die flüssigen Stickstoff nutzen. Wer zum Beispiel einen Daiquiri mit Basilikum mixen möchte, wird feststellen, dass sich das ohne besagten Stickstoff kaum zufriedenstellend bewerkstelligen lässt. Durch den Stickstoff wird das Kraut schockgefrostet und lässt sich zu einem feinen Pulver mahlen – ein gravierender Unterschied.


Molekulare Küche gibt natürlich es schon länger. Für viele ist vielleicht eine überflüssige Angeberei, allerdings ist es faszinierend zu sehen, wie Techniken, die eigentlich den Chemie-Laboren vorbehalten sind, Einzug in die Küche finden. Auch Dave Arnold geht es dabei nicht darum, seine Kunden zu beeindrucken. Für ihn steht der perfekte Cocktail im Fokus – und etwas Wissenschaft kann da nicht schaden.

Dave Arnold über die Leidenschaft des Kochens und Mixens mit Technologie

Quelle: Wired

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