Es ist ein leidiges Thema, was immer wieder für Aufregungen sorgt. Die Rede ist von der Terminvergabe bei Fachärzten. Teilweise müssen Wartezeiten von mehreren Wochen und manchmal sogar Monaten in Kauf genommen werden, bis Kassenpatienten einen Termin bekommen. Ein neues Gesetz soll diesem Problem jedoch entgegenwirken und suggeriert, laut dem Gesetzgeber eine grundlegende Besserung.


Versorgungsstärkungsgesetz soll verstärkt Probleme im Gesundheitssystem lösen

Das neue Gesetz zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung soll unter anderem die Vergabe der Facharzttermine neu regeln und somit lange Wartezeiten ausmerzen. Zudem wird laut Medieninformationen auch der Ärztemangel auf dem Land beseitigt werden. Die Medizinische Versorgung ist schließlich ein wichtiges Gut. Immer mehr Kassenpatienten sind verärgert über horrende Wartezeiten bei den Ärzten. Zuletzt lässt jedoch auch ein Mangel an Fachkräften in einigen Gegenden keine andere Option zu.


Nach dem neuen Versorgungsstärkungsgesetz soll die Wartezeit für einen Termin beim Facharzt unabhängig von der Richtung maximal vier Wochen betragen. Sollte der über Servicestellen koordinierte Termin nicht innerhalb von vier Wochen ermöglicht werden, haben die Patienten alsbald einen Anspruch auf einen ambulanten Klinik-Termin.

Ärzte auf dem Land sollen mehr Geld erhalten

Medizinische Kräfte, die sich auf dem Land und in unterversorgten Regionen niederlassen, sollen in Zukunft auch einen finanziellen Anreiz geboten kommen. Im Gegensatz dazu sollen in Regionen mit einer Überversorgung keine neuen Praxen mehr zugelassen werden.

Hebammen profitieren ebenfalls von dem neuen Gesetz

Mit dem geplanten GKV-Versorgungsstärkungsgesetz sollen desweiteren auch die Haftpflichtversicherung für freiberufliche Hebammen im Zusammenhang mit potentiellen Regressforderungen seitens der Krankenkassen geregelt werden. Zuletzt sorgte dieser Umstand bei Hebammen für große Proteste. In Göttingen gingen die Hebammen auf die Straße und machten auf den Missstand aufmerksam. Nach dem neuen Gesetz müssen die Krankenkassen auf etwaige Regressforderungen weitestgehend verzichten. Zuletzt waren die Berufshaftpflichtversicherungen für Hebammen dermaßen teuer, dass sich kaum noch eine Hebammen finanziell über Wasser halten konnte. Das machte sich natürlich auch mit einem Schwund der so wichtigen Berufsgruppe bemerkbar.

Weitere Vorteile für Patienten

Der neue Gesetzentwurf beinhaltet noch weitere wichtige Regelungen, wie etwa die Kostenübernahme beim Einholen einer ärztlichen Zweitmeinung, sowie ein optimiertes Entlassungsmanagement nach dem Aufenthalt in Krankenhäusern als auch die Einrichtung weiterer Medizinischer Zentren für Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen. In ländlichen Kliniken soll die Notaufnahme desweiteren nicht nur für Notfälle vorenthalten bleiben, sondern auch Anlaufstelle für Menschen mit weniger schweren Erkrankungen werden.

Wann das neue Versorgungsstärkungsgesetz letztlich in Kraft tritt ist bisher noch nicht bekannt. Der Entwurf wird allerdings bereits geprüft.

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