Bisherige Versuche in Richtung smarte Brillen waren nicht unbedingt von Erfolg gekrönt – man denke nur an Google Glass. Das bedeutet aber nicht, dass die Idee sich nicht in Zukunft doch durchsetzen wird. Wissenschaftler des Forschungszentrums Leti im französischen Grenoble haben ein neues Konzept für eine smarte Brille entwickelt, bei dem Bilder direkt ins Auge projiziert werden anstatt die Linsen als Display zu benutzen.


Bisher handelt es sich noch um ein Konzept, das lediglich theoretisch erforscht wird.
Bild: Leti

Es handelt sich um ein theoretisches Konzept

Bisher ist das Konzept eher theoretisch und limitiert. Nach aktuellem Stand würde ein Prototyp lediglich Texte und Icons darstellen können. Fortgeschrittenere Anwendungen wie etwa die Projektion bewegter Bilder sind noch nicht möglich.

Rather than starting with a display technology and trying to make it as small as possible, we started with the idea that smart glasses should look and feel like normal glasses. Developing our concept required a great deal of imagination because we eliminated the bulky optical components typically required and instead use the eye itself to form the image. We don’t bring an image to the surface of the glass, but instead bring information that is emitted in the form of photons to make the image in the eye„, so Christopher Martinez, der das Team leitet. Die Idee, dass smarte Brillen von normalen Brillen nicht zu unterscheiden sein sollten, stand auch hinter der Entwicklung von Google Glass. Das Konzept von Google konnte sich aber nicht durchsetzen und fristet nun ein Nischendasein.


Das Konzept aus Grenoble projiziert einzelne Pixel in schneller Abfolge direkt ins Auge. Das Gehirn bildet aus diesen dann Bilder.

Technologie soll helfen, Sehschwächen auszugleichen

Aktuell handelt es sich nur um ein Konzept – der Bau eines ersten Prototypen steht noch aus. Die Forscher vermuten, dass die erste Umsetzung des Konzepts eine Auflösung von 300 x 300 Pixel haben wird. „ Using a holographic element to form a retinal display is quite different from the traditional grid of pixels used for traditional displays. For example, information could be projected to the left and right portions of the field of view with no information in between, without increasing the complexity of the display„, erklärt Martinez den Unterschied zu herkömmlichen Displays.

Die Forscher hoffen, dass ihre Technologie eines Tages Menschen helfen kann, eventuell vorhandene Sehfehler auszugleichen. Als nächstes wollen sie einen ersten Prototyp bauen und die Sicherheit der Technologie gewährleisten.

via New Atlas

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