Heute zwischen 20:30 und 21:30 Uhr ist es wieder so weit: Während der »Earth Hour« gehen überall auf der Welt die Lichter aus, und das in stillem Gedenken an unseren wunderschönen Blauen Planeten, den wir inzwischen leider vor uns selbst schützen müssen. Millionen Menschen beteiligen sich daran – und das jedes Jahr seit 2007. Möchtest auch du gern dabei sein?


Die Energieverschwendung und der Klimawandel stehen im Fokus

Die »Earth Hour« entstand aus einer Initiative des australischen WWFs, der vor elf Jahren zum ersten Mal in Sydney dazu aufrief. Der Umweltschutzverband fasste damals am 31. März das Ziel ins Auge die CO2-Emissionen der Stadt innerhalb eines Jahres um 5 % zu senken und bat die Menschen, als Zeichen für ihre Solidarität eine Stunde lang am Abend das Licht auszuschalten. Die Energieverschwendung steht weiterhin im Fokus der Bewegung; das Ausknipsen der Beleuchtung soll uns daran erinnern, dass es noch immer jede Menge Möglichkeiten gibt, Energie einzusparen.


Eisbär und Blauwal leiden unter den steigenden Temperaturen

Dieses Jahr richtet sich die allgemeine Aufmerksamkeit besonders auf die vielen aussterbenden Tierarten, die den Klimawandel wahrscheinlich nicht überleben werden. Der Blauwal zum Beispiel leidet schon jetzt unter der Erwärmung der Meere und den erhöhten CO2-Anteil im Wasser. Seine Nahrungsgebiete verschieben sich immer weiter gen Antarktis, Wanderungen der Tiere werden dadurch immer länger und anstrengender. Und natürlich möchten wir auch den Eisbären nicht unerwähnt lassen, der heute viel zu oft hungrig weite Strecken schwimmen muss, um seine Nahrung zu erreichen. Die Eisflächen schwinden dahin, doch der Bär besitzt keine unendlichen Kraftreserven.

Ein paar ausgeschaltete Lampen werden zwar weder den Blauwal noch den Eisbären retten, doch die Dunkelheit weckt immerhin unser Problembewusstsein. Auch das Brandenburger Tor und der Kölner Dom sowie viele andere öffentliche Bauwerke werden heute ab 20:30 Uhr nur noch in silbriges Mondlicht getaucht sein – und ein paar Schlagschatten von den umgebenden Straßenlaternen abbekommen. Die Spot-Beleuchtung jedenfalls bleibt diese eine Stunde lang aus – und sollte uns allen eine Inspiration sein.

Quelle: wwwf.de

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