Früher konnte man pro Film nur eine bestimmte Zahl an Bildern schießen. Bevor man diese dann allerdings auch betrachten konnte, mussten die Bilder zunächst noch teuer entwickelt werden. Heute hingegen kann jeder beinahe unbegrenzt Bilder machen und diese dann auch gleich auf dem Bildschirm der Kamera ansehen. Dies hat allerdings dazu geführt, dass der Wert des einzelnen Bildes gesunken ist. Viele Fotos werden später nie wieder angeschaut. Der japanische Kamerahersteller hat deswegen nun einen Hund mit einer Kamera ausgestattet. Dieser fotografiert allerdings nicht wahllos vor sich hin, sondern immer dann, wenn sein Herz vor Aufregung schneller schlägt.


Border Collie Grizzler wurde zum „pho-dog-rapher“

Die Idee dahinter ist klar: Es sollen genau die Momente festgehalten werden, in denen der Hund etwas Neues entdeckt oder übermäßige Freude empfindet. Mit anderen Worten: Die besonderen Momente. Für einen ersten Testversuch wurde dabei der Border Collie Grizzler ausgewählt. Dieser bekam dabei die speziell präparierte Nikon-Kamera umgeschnallt und machte sich dann auf den Weg die Gegend zu erkunden. Ein von Nikon zusammengestelltes Video zeigt, dass dabei durchaus gelungene Bilder herauskamen. Die Perspektive – quasi vom Bauch des Hundes aus – ist allerdings ein wenig gewöhnungsbedürftig.


Emotionen, die Fotos schießen

Auch ist nicht bei allen Bildern offensichtlich, weshalb das Herz des Hundes schneller schlug. So fotografierte der Border Collie beispielsweise eine Packung leerer Eierschalen. Auf der anderen Seite wurden allerdings auch sämtliche Begegnungen mit anderen Hunden festgehalten, so dass zumindest eine gewisse emotionale Komponente bei der Auslösung des Fotoapparats eine Rolle spielte. Insofern hat die Hundekamera ihren Zweck erfüllt. Denn die Aktion war Teil einer Marketingaktion des Nikonkonzerns unter dem Motto „Heartography“ und der Fragestellung „What if Emotions could take photographs?“.

Via: Digitaltrends

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