Elon Musk möchte mit seinem SpaceX Unternehmen in den nächsten 40 bis 100 Jahren eine Million Menschen auf den Mars bringen und eine zweite Heimat schaffen. Da auf dem Mars noch nicht viel los ist und die Kulisse auch nicht super viel hergibt, sollen zunächst Koloniebauteile und eine Raffinerie installiert werden. Neben SpaceX und der NASA möchte allerdings auch Boeing mit zu den Mars-Pionieren gehören. Das sportliche Ziel lautet dabei sogar als allererster auf dem Mars zu landen.


Mars Behausungen
Bild: ESA/Team LavaHive

Unternehmen greifen nach dem Mars

Bis 2026 möchte Elon Musk die erste bemannte Rakete auf den Mars schicken. 80 bis 150 Tage soll die Reise mit dem ITS-Transportsystem dauern. Der CEO des Luft- und Weltraumunternehmens Boeing, Dennis A. Muilenburg, möchte jedoch noch vor Musk Menschen auf den Mars befördern. „Ich bin überzeugt davon, dass die erste Person, die einen Fuß auf den Mars setzt, dort mit einer Boeing-Rakete ankommen wird.“, erklärte Muilenburg im Rahmen der „What’s Next“-Konferenz in Chicago, die am Mittwoch stattfand. Was bisher noch unklar ist, ob Muilenburg tatsächlich noch vor Elon Musk auf den Mars möchte, oder er davon ausgeht, das SpaceX die Pläne nicht einhalten kann. Wie dem auch sei. Fakt ist jedenfalls, dass mehrere Unternehmen großes Interesse daran haben, so schnell wie möglich den Mars zu bevölkern. Natürlich steht hier sicher die Erfüllung eines Menschheitstraums im Vordergrund. Mit Sicherheit lässt sich damit aber auch eine gute Stange Geld verdienen. Zuvor werden jedoch Milliarden benötigt, um solche Projekte umzusetzen. Beim Thema Finanzierung schweigen sich die Unternehmen und Pioniere bisher allesamt noch aus.

Boeings Pläne zur Marsbevölkerung


Boeing arbeitet gemeinsam mit der NASA auch am Space Launch System. Hierbei handelt es sich um die größte Rakete, die die NASA jemals entwickelt hat. Mit diesem System sollen ebenfalls Astronauten eines Tages zum Mars transportiert werden.

Es stellt sich allerdings die Frage, wer eigentlich freiwillig auf dem Mars leben möchte? Die Resonanz bei unseren Facebook-Fans hielt sich bisher in Grenzen.

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