Der Experte in Sachen virtueller Realität, Oculus, hat zum Jahresende noch einmal zugegriffen und ordentlich eingekauft. Neben dem Hand-Tracking-Spezialisten Nimble VR hat Oculus auch die 3D-Scanning-Firma 13th übernommen. Desweiteren ist nun auch der Motion-Capturing-Experte Chris Bregler mit im Boot.


VR Hände
Nimble VR Sense im Vergleich mit Leap Motion

Oculus möchte alsbald einen Schritt weiter gehen und die virtuelle Realität noch realer machen. Dazu sollen auch die eigenen Hände mit in die Parallel-Welt portiert werden. Mit der passenden Technologie und einem neuen Experten an Bord, kann dabei nichts mehr schief gehen. Die eigenen Hände in der virtuellen Realität sollen für ein besseres „Mittendrin-Gefühl“ sorgen. Bisher müssen VR-Anwender weitestgehend noch auf den Einsatz der Hände verzichten.

Die virtuelle Realität wird greifbar

Der Hand-Tracking-Spezialist Nimble VR arbeitet unter anderem an der Infrarot-Kamera Nimble Sense, die nun auch in der Lage sein soll die einzelnen Fingergelenke der menschlichen Hand tracken zu können. Dabei wird dank der Time-of-Flight-Technik alle 20 Millisekunden eine 3D-Punktwolke erfasst. Nimble demonstriert die Technologie in einem Vergleich mit dem bereits im Handel erhältlichen Konkurrenzprodukt Leap Motion. Über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter hat Nimble die Nimble Sense Technologie bereits vorgestellt und eine Finanzierungsrunde gestartet. Nach der Übernahme durch Oculus, wurde die Kampagne nun jedoch abgesagt. Es konnten innerhalb weniger Zeit 135.511 US Dollar eingesammelt werden. Das Wunschziel betrug 62.500 US Dollar.


Nimble Sense vs Leap Motion

Oculus setzt auf 3D-Experten

Für das zukunftsträchtige Gebiet „Motion Capturing“ hat Oculus mit Chris Bregler einen sehr erfahrenen Experten eingekauft. Bregler ist bereits mit erfolgreichen Kinoproduktionen wie Star Trek Into Darkness und The Lone Ranger mit seinen Arbeiten in Erscheinung getreten.

Die 3D-Scanning-Firma 13th Lab ist eine weitere Oculus-Errungenschaft. Das Unternehmen kreiert detaillierte 3D-Modelle von der realen Welt. Dem Nutzer können dabei virtuelle Highlights, wie den Besuch der Pyramiden in Ägypten oder dem Kolosseum in Rom geboten werden. Oculus ist davon überzeugt, dass in naher Zukunft weitere tolle Anwendungen für den VR-Bereich entwickelt werden.

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