Für das Ehepaar Stefanie Hofbauer und Thomas Steinbacher ist Unternehmertum kein Fremdwort – die beiden Österreicher kommen jeweils aus einer Unternehmerfamilie. Dieser Hintergrund kam den beiden bei der Gründung ihres Unternehmens sicherlich zugute. Mit „Oscar & Trudie“ bieten die beiden Gründer Bio-Hundefutter ohne ungesunde Zusatzstoffe.


Oscar & Trudie: Stefanie Hofbauer und Thomas Steinbach Foto: Bernd-Michael Maurer / VOX
Oscar & Trudie: Stefanie Hofbauer und Thomas Steinbach
Foto: Bernd-Michael Maurer / VOX

Gesundes, nachhaltiges Futter für den Hund

Hochwertige Ernährung wird ein immer größeres Thema – nicht nur für Menschen, sondern auch für ihre vierbeinigen Begleiter. In genau diese Bresche schlagen Hofbauer und Steinbacher mit Oscar & Trudie: Ihr Hundefutter wird regional und nach Biostandards ohne den Einsatz von Chemie hergestellt. Die beiden Unternehmer blicken dabei auf umfassende Erfahrung mit Hunden zurück. In den Familien der beiden wurden zeitweise bis zu 15 Hunde gehalten. In dem Hundefutter von Oscar & Trudie finden sich nur 100 Prozent Naturprodukte, die in Handarbeit und aufgrund der regionalen Herstellung mit kurzen Transportwegen zubereitet werden. Laut der Webseite des Unternehmens wird das Futter „biologisch, nachhaltig und ressourcenschonend produziert“. Neben dem Hundefutter vertreibt das Unternehmen auch Hundehalsbänder und anderes Zubehör für Hundebesitzer. Das Futter wird neben dem Onlineshop noch über verschiedene Fachhändler in Österreich und Deutschland vertrieben.

Die Idee für das Bio-Hundefutter kommt ebenfalls aus der Familie. Mit dem Futter belebte Hofbauer ein altes Rezept seiner Großmutter wieder, die ihre Hunde stets „naturbelassen, hochwertig und gesund“ mit Essensresten fütterte. Daraus entstand auch der Claim von Oscar & Trudie: „Fressen wie früher“.


Hinter dem Futter von Oscar & Trudie stecken drei Jahre Entwicklungsarbeit und 70.000 Euro Eigenkapital. Heraus kamen Sorten wie „Blondvieh“, „Waldlamm“ oder „Wildhendl“, die von den gemeinsamen Hunden, einem Labrador namens „Rainer Maria Rilke“ und einem Golden Retriever namens „Franz Grillparzer“, hingebungsvoll getestet wurden.

Oscar & Trudie bei Die Höhle Der Löwen

Das Gründerehepaar stellte ihr Unternehmen in der dritten Staffel von „Die Höhle der Löwen“ auf Vox vor. 100.000 Euro für 20 Prozent Unternehmensbeteiligung – so lautete das Angebot an die Löwen. Mit dem Geld soll der Markt schneller erschlossen werden. Die Stärken der Bio-Hundefuttermarke liegen in der nachhaltigen und transparenten Herstellung, die bei Kunden, die Wert auf hochwertiges Hundefutter legen, gut ankommen dürfte. Ein Wermutstropfen könnte jedoch der Preis sein: 14,85 Euro pro Kilogramm müssen Hundeliebhaber auf den virtuellen Ladentisch legen. Besonders bei größeren Hunden kann die Fütterung dann schnell ins Geld gehen.

Die interessantesten Löwen für das Ehepaar sind Jochen Schweizer und Ralf Dümmel. Schweizer hat selber einen Hund und ernährt sich persönlich auch sehr bewusst, Dümmel dagegen hat den mit Abstand größten Hebel im Handel. Ob Steinbacher und Hofbauer die Löwen mit ihrem Pitch begeistern konnten, wird sich heute Abend bei der Ausstrahlung der aktuellen Folge von Die Höhle der Löwen zeigen.

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