Michael Unterweger beobachtete schon länger, dass die Arbeit in seiner Firma freitags nicht besonders gut lief. Statt darüber zu motzen, ließ sich der Chef des Naturkosmetikunternehmens Unterweger in Thal Assling etwas Besonderes einfallen: Er kürzte die Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich. Und diesen Schritt hat er keinesfalls bereut.


3 Tage frei pro Woche bei vollem Lohnausgleich – eine prima Idee!

Die Arbeitszeit reduzierte sich von 38 auf 36 Stunden

Manchmal lohnt es sich wirklich, ungewöhnliche Wege zu gehen! Unterweger strich den Freitag aus dem Wochenplan, setzte die Arbeitszeit von 38 auf 36 Stunden herab und erklärte sich bereit, trotzdem noch denselben Lohn an seine Mitarbeiter auszuzahlen. Doch dabei bleibt es nicht auf Dauer, denn im nächsten Jahr wird es höchstwahrscheinlich eine Gehaltserhöhung für alle geben! Schuld daran ist das dicke Plus, das die Latschen-Öl-Brennerei seit der Umstrukturierung zu verzeichnen hat. Die 50 Angestellten kurbeln die Produktion tüchtig an, und da auch die passenden Absatzmöglichkeiten vorhanden sind, strömt das Geld in die Kasse.

Firma Unterweger als Vorbild für andere Unternehmen?

Natürlich war dieser Schritt nicht ganz so einfach zu managen, schließlich mussten die Produktionsabläufe dafür auch umgestrickt werden. Drei Tage Wochenende sind eben nicht ganz umsonst zu haben, doch scheint die ausgiebige Erholungszeit genügend Power zu bringen, um an den restlichen vier Tagen voll durchzuziehen. Zufriedene Menschen sind einfach leistungsfähiger und motivierter, vor allem dann, wenn die Freizeit in ihrem Leben nicht zu kurz kommt. Vielleicht darf die Firma Unterweger nun als Vorbild für weitere Unternehmen dienen, die einen ähnlichen Deal mit ihren Arbeitnehmern eingehen möchten.


Quelle: tirol.orf.at 

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