In Amerika und Europa werden Jahr für Jahr etwa 40 Prozent der Nahrungsmittel wieder im Abfall entsorgt. Im Durschnitt verliert eine vierköpfige Familie auf diese Art und Weise zwischen ein- und zweitausend Euro pro Jahr. Das US-amerikanische Startup Ovie möchte das ändern und hat dafür die Smarterware-Produkte entwickelt. Dabei handelt es sich um smarte Tags, die Nutzer darauf hinweisen sollen, wenn Nahrung im Kühlschrank schlecht wird.


Immer den Überblick über den Inhalt des Kühlschranks bewahren

Wir kennen das wohl alle: Irgendwann ist der Kühlschrank so voll, dass man den Überblick verliert und Nahrung vergisst. Das Resultat ist logisch: Die Sachen verderben. Manchen passiert das relativ häufig, anderen hingegen selten. Aber irgendwann trifft es wohl jeden. Ovies Smarterware soll dabei helfen, den Überblick über den Kühlschrankinhalt zu behalten.


Das System ist relativ einfach: Die Ovie-Tags können an jedes beliebige Nahrungsmittel angeheftet werden. Ovie führ auch Aufbewahrungsbehälter mit einer Aussparung für die Tags. Ein spezieller Hub verbindet die smaren Tags mit dem Internet.

Sobald einer der Tags an ein Nahrungsmittel geheftet wird, kann der Nutzer diesen Tag mit einem Knopfdruck aktivieren und ihm über einen Amazon Echo oder eine App dem Nahrungsmittel zuweisen. Ovie zieht die Haltbarkeit des Nahrungsmittels entweder aus einer Datenbank oder der Nutzer legt selber ein Datum für die Erinnerung fest. Das System zeigt den Zustand der Nahrung bereits beim Öffnen des Kühlschranks: Die Tags von frischen Nahrungsmitteln leuchten grün, gelb weißt darauf hin, dass das jeweilige Produkt verbraucht werden sollte und rot bedeutet, dass das Nahrungsmittel wahrscheinlich verdorben ist. Natürlich kann der Zustand auch jederzeit über die App abgefragt werden.

Ovie macht auch Rezeptvorschläge

Ovies Smarterware bietet jedoch mehr als nur einen Überblick über den Kühlschrankinhalt. Die App schlägt auf Wunsch auch Rezepte für Nahrungsmittel vor, die bald verbraucht werden sollten. Außerdem gibt es eine monatliche Zusammenfassung, bei der der Nutzer einen Überblick über seinen Konsum nebst Tipps für den Einkauf und die Vermeidung von Abfällen bekommt.

People don’t want to waste all of this food — it just happens. We’re busy, we invest time and resources to make a great meal, and then we end up throwing away a large amount of food simply because we forget about it. We wanted to help solve this problem by creating a product that would be simple to use and bring a more mindful approach to food storage„, so Ovies CEO und Mitgründer Ty Thompson in einem Statement.

Das Unternehmen sucht im Moment im Rahmen einer Kickstarter-Kampagne nach Unterstützern für Smarterware. Günstig ist der Spaß nicht: Das SmartTag Kit mit drei Tags, drei Halterungen und dem Hub kostet im Early Bird Special 60 US-Dollar. Der endgültige Preis soll später 90 US-Dollar betragen.

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