Bei so mancher neuen Erfindung stellt sich die Frage, ob es sich um eine sinnvolle Innovation oder eine gefährliche Schnapsidee handelt. Dies gilt insbesondere auch für die geplante Produkteinführung des Amerikaners Mark Phillips. Dieser möchte Alkohol in Pulverform verkaufen. Ähnlich wie bei einem Instant-Tee wird dieses Pulver dann mit Wasser gemischt und soll so zu einem schmackhaften Drink werden. Auf diese Weise könnte beispielsweise für Rucksackreisende und Naturcamper der Transport des Alkohols erleichtert werden. Einige US-Politiker sind von diesen Vorteilen allerdings noch nicht überzeugt und planen ein Verbot des Alkoholpulvers.


Die Befürchtung: Gefahren übersteigen den Nutzen

Ganz unschuldig ist Phillips an dieser Entwicklung allerdings nicht. Ursprünglich warb er auf seiner Webseite mit der Idee, das Pulver über die morgendlichen Cornflakes zu streuen oder gar durch die Nase zu schnupfen. Dies war zwar offensichtlich scherzhaft gemeint, weckte bei vielen Politikern aber offensichtlich die Angst vor einem Missbrauch des Pulvers. Am eingängigsten formulierte der Senator Tim Carpenter aus Wisconsin seine Bedenken: „Das Missbrauchspotential überwiegt bei Weitem die Notwendigkeit für ein solches Produkt. Es würde das Leben schlicht etwas einfacher machen, wenn wir darauf verzichten.“


Flüssiger Alkohol bereitet bereits Probleme

Auch Chris Johnson, Executive Director der County Sheriffs in Colarado, sieht die Sache ähnlich: „In unserer Gesellschaft ist einfach kein Platz für pulverisierten Alkohol. Wir haben bereits genug Probleme mit flüssigem Alkohol.“ Von solchen und ähnlichen Argumenten ließen sich nun auch die Volksvertreter in einigen Bundesstaaten überzeugen. So haben Colorado, Nebraska, Utah und Wisconsin bereits entsprechende Gesetzgebungsverfahren für ein Verbot eingeleitet. Weitere Staaten dürften folgen.

Produktentwickler Phillips will sich dennoch nicht von seiner Idee abbringen lassen. Zurzeit klagt er gegen die US Tabak und Alkoholbehörde, die eine bereits erteilte Genehmigung wieder zurückgezogen hatte. Anschließend plant er die Markteinführung zweier Geschmacksrichtungen: V-Powder mit Wodka-Geschmack, und R-Powder basierend auf Puerto Ricanischem Rum.

Die Wahrheit über Alkoholpulver

Quelle: Digital Journal

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