Ab 20:15 Uhr startet eine neue Folge der dritten Runde „Die Höhle der Löwen“ auf Vox. Die erfolgreiche Startup-Show hat sich zu einem echten Liebling in der sonst recht tristen TV-Programm-Landschaft gemausert. Junge Gründer schöpfen durch Sendungen wie diese Mut, selbst ihre kreativen Ideen zu verwirklichen. Heute sehen wir Papa Türk, Lalatz, Gloryfy, intueat, Glasello und Brad Brat in der Sendung. Alle buhlen um die Gunst der Investoren. In der dritten Staffel der Höhle nehmen Ralf Dümmel, Frank Thelen, Judith Williams, Jochen Schweizer und Carsten Maschmeyer Platz.


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Intueat

Die beiden Medizinstudenten Mareike Awe und Marc Reinbacher haben sich ausführlich mit dem Thema intuitives Essen beschäftigt. Eigentlich bedeutet das nicht mehr und nicht weniger als einfach auf den Körper zu hören und ihm das zu geben, was er braucht und entsprechend signalisiert. Problematisch ist jedoch, dass der Mensch zunehmend verlernt hat auf die Körpersignale zu hören. Ein stressiger Alltag verleitet dazu, während der Pause oder nach der Arbeit, schnell Essen reinzustopfen um den Hunger zu stillen. Oftmals isst man ohne Genuss und über das Maß der Dinge hinaus. Die Onlineplattform intueat möchte in einem Training vermitteln, wie man ohne Verbote und Einschränkungen gesund und nachhaltig abnehmen kann. Schon 400 Teilnehmer haben die Pfunde schmelzen lassen und das obwohl auch Schokolade erlaubt war. Um über das intueat Programm, das eigentlich einen starken Kontrast zu herkömmlichen Diäten darstellt, umfangreicher aufklären zu können, geht es heute Abend in die Höhle der Löwen. Die beiden Gründer benötigen 150.000 Euro und sind gewillt dafür zehn Prozent der Unternehmensanteile abzugeben. Mareike Awe hat dank intueat über zehn Kilo abgenommen. Lange Zeit war die Gründerin Leistungssportlerin, danach aß sie aber genauso weiter wie während des Sports. Der Körper verbrannte allerdings  nicht mehr so gut und das Essen setzte an. Dank intueat hat Mareike Awe jedoch wieder ihr Wohlfühlgewicht erreicht und hält dieses ziemlich konstant.


Intueat-Prinzip im Video

Papa Türk

Papa Türk ist ein Getränk, das Mundgeruch neutralisieren soll. Nach dem Verzehr von Döner mit Knobisoße oder Fleischklöschensuppe, könnte durchaus unangenehmer Mundgeruch entstehen. Dieser gehört nach ein paar Schluck Papa Türk der Vergangenheit an. Es gibt das Getränk in Dosen und Flaschen. Auf Amazon ist schon fast alles leer gekauft. Das Getränk scheint folglich zu halten, was die beiden Erfinder Gründer Roman Will und Jan Plewinski verprechen. In einigen Dönerläden und Supermärkten ist Papa Türk bereits vertreten. Es lohnt sich also einen Blick in den Kühlschrank des Lieblings-Döners um die Ecke zu riskieren. Um den gesamten deutschen Markt überfluten zu können, benötigen die Gründer von den Löwen 400.000 Euro und würden dafür 25 Prozent des Unternehmens abgeben. 2015 konnten bereits über eine halbe Million Papa Türk Flaschen verkauft werden. Ob einer der Investoren mit einsteigt, wird sich zeigen. Als ein heißer Favorit gilt Ralf Dümmel.

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Lalatz

Sauber vom Frühstücksplatz in den Kindergarten. Das verspricht die Erfinderin des Lalatz auf ihrer Internetplattform. Lalatz ist ein überlanges Lätzchen für die Kids, das verhindert, dass Essen auf und unter dem Tisch sowie auf den Klamotten verteilt wird. Eva Schrader entwickelte den Lalatz selbst und legte unter anderem Wert darauf, dass das Lätzchen leicht gereinigt werden kann und ohne Weichmacher sowie Phthalate auskommt. Bisher konnten 100 Lalatz-Lätzchen verkauft werden. Mit dem Auftritt in der Höhle der Löwen soll sich das aber ändern. Bei Amazon sind die Lalatz-Erzeugnisse ab 29,95 Euro verfügbar. 100.000 Euro benötigt Eva Schneider um ihr Produkt noch stärker in die Läden zu bringen. Dafür würde die Unternehmerin auch 10 Prozent Firmenanteile abgeben.

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Glasello

José Luis Llorens Garcia und Stevan Sokola haben mit Glasello einen Desinfektionsstift für die Hosentasche entwickelt. Mit der Hilfe des Sticks kann man beispielsweise Glas-Ränder im Handumdrehen desinfizieren. Als Einsatzort würde mir sofort ein Festzelt einfallen, das mit überfüllten Theken glänzt und wo die zurückgegebenen Biergläser nur recht sporadisch in die Abwaschsuppe getaucht werden. Oftmals ist das auch der Grund, warum ich persönlich dann doch eher Getränke aus Glasflaschen favorisiere. Glasello soll die Verbreitung von Bakterien und Viren verhindern. Die im Labello-Look-Stift befindliche Flüssigkeit besteht aus rein biologischen, veganen Inhaltsstoffen. Zu 70 Prozent ist zudem rein pflanzliches Ethanol beigefügt. Bis zu 60 mal kann ein einzelner Stick eingesetzt werden. In einem Pack sind drei Sticks enthalten. Der Kostenpunkt liegt bei 19,99 Euro. Die beiden Glasello-Erfinder erhoffen sich heute Abend 125.000 Euro einsammeln zu können. 15 Prozent könnte sich die Investoren dann sichern.

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Gloryfy

Brillen und Sport sind immer ein Thema für sich. Es gibt aber Sportarten, wo Brillen einfach unersetzbar sind. Speziell sind hier Sonnenbrillen gemeint. Etwa beim Bergsport oder auch Beach-Volleyball einfach unverzichtbar. Gloryfy ist eine Brille, die unzerstörbar sein soll und in Österreich bereits am Berg als Verkaufsschlager zählt. Nun möchte der Erfinder Christoph Egger auch den deutschen Markt erobern. Schon 2004 kam Egger die Idee der unzerstörbaren Gloryfy-Sonnenbrille. Die Entwicklung dauerte zunächst vier Jahre, bis die ersten Gloryfy-Brillen verkauft werden konnten. Die Serienproduktion startete ein Jahr später. Neben der Unbreakable-Kollektion bietet Egger mittlerweile auch die SPORTstyle- sowie LIFEstyle-Kollektion an. Mit einem Investment durch einen Löwen erhofft sich Eggers frischen Wind in das Unternehmen zu bringen. Sein Angebot ist mit 500.000 Euro für gerade einmal fünf Prozent Unternehmensanteile schon sehr hoch. Da wird kaum ein Löwe ohne Zähneknirschen einsteigen. Der Pitch aber auch die Bewertungen der Investoren werden mit Spannung erwartet. Jochen Schweizer dürfte als ehemaliger Extremsportler das Potential der Gloryfy wohl ziemlich gut einschätzen können.

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Brad Brat

Brad Brat ist eine Bratwurst, die in Scheiben geschnitten gegrillt wird und auch perfekt dazu geeignet ist Burger zu bauen. 750 Gramm ist eine Bratwurst schwer, die Marvin Kruse erfunden hat. Bislang gibt es die Mega-Würste in den Geschmacksrichtungen Feta-Olive, Tomate-Mozzarella und Chili. Mit dem Produkt möchte der Gründer, der bereits im letzten Jahr schon in der Höhle der Löwen auftrat, eine neue Kult-Wurst platzieren. In einigen Edeka- und Rewe-Filialen gibt es die Brat Brad bereits. Für eine neue Abfüllanlage benötigt Kruse 150.000 Euro von den Löwen. Die Bratwurst der besonderen Art soll recht gut schmecken. Im Zeitalter der boomenden Vegan-Produkte haben es Wursterzeugnisse jedoch zunehmend schwerer. Ob Marvin Kruse mit seinem neusten Pferdchen im Stall dieses Mal in der Höhle der Löwen überzeugen kann, bleibt abzuwarten.

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Heute Abend wird es wieder einmal spannend. Die Höhle der Löwen mauserte sich zu einem echten Dienstag-Abend-Tipp und knüpft an die Erfolge der US-Show „Shark-Tank“ an. Interessant ist, wie sich die Gründer in der Show schlagen und ihre Pitches vortragen. Noch interessanter ist jedoch im Nachhinein zu verfolgen, wie viele Investments, die in der Show zugesagt wurden, auch tatsächlich zustande kommen.

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